Archive for August, 2010

Daihatsu Copen

Foto: Auto-Medienportal.Net/Daihatsu

Bevor die Produktion des Daihatsu Copen im Juli 2010 eingestellt wurde, baute der japanische Hersteller für den deutschen Markt noch 60 Abschieds-Sondermodelle des Roadsters. Das Copen Abschiedsmodell wird mit dem 1,3-Liter-Vierzylindermotor mit 64 kW / 87 PS zum Preis von 18 900 Euro mit exklusiver Perleffektlackierung in den Farben Stahlgrau, Silber und Dunkelgrün geliefert. Das Sondermodell verfügt zusätzlich über ein CD-Radio mit USB-Anschluss und Fußmatten im Sondermodelldesign. Für den Kunden entsteht so ein Preisvorteil von rund 1000 Euro.

Der Verkauf des Copen ist in Deutschland bis Mitte 2011 gesichert.

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Read More31. August 2010 10:14 - Posted by Gerd Braas
Volkswagen Caddy Comfortline

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat die neue Generation seines Caddy vorgestellt. Er wird als Kastenwagen und als Kombi auch mit langem Radstand und als Tramper immer in der längeren Version angeboten. Der Kombi stellt hierbei eine echte Alternative als Wagen für die größere Familie dar. Die deutsche Markteinführung ist für September vorgesehen. Von außen ist der Caddy jetzt auch im Besitz des Volkswagen Markengesichts. Der Kühlergrill und die Scheinwerfer bilden eine stilistische Einheit. Dabei wird die horizontale Linienführung des Grills bis in die Scheinwerfer hinein fortgesetzt. Die Motorhaube und der Kotflügel wurden im oberen Frontsegment komplett neu gestaltet. Zudem wurde die Antenne in die Außenspiegel verlegt. Ab der Ausstattungsvariante Comfortline verfügt der Caddy über eine Dachreling, die eine Traglast von 100 Kilogramm aufweist. Am Heck trifft man jetzt neu gestaltete Heckleuchten. 15 Farben stehen für die Caddy zur Auswahl, wobei nicht alle Farben für alle Karosserievarianten angeboten werden.

Derzeit stehen für den Antrieb des Caddy sieben Aggregate zur Verfügung, wovon sechs neu im Programm sind. Zwei Benziner mit einer Leistung von 63 kW bis 77 kW, vier Diesel mit einer Leistung von 55 kW bis 103 kW und ein Erdgasfahrzeug mit einer Leistung von 80 kW stehen zur Auswahl. Der 1,6l-TDI mit 55 kW und 75 kW ist zudem als Bluemotion-Variante verfügbar. Als erstes Fahrzeug seiner Klasse ist der Caddy auch mit einem Allradantrieb bestellbar.

Der Caddy Kombi bietet in der Version mit dem langen Radstand Platz für sieben Personen (kurzer Radstand: fünf Personen). Die Plätze verteilen sich auf drei Sitzreihen, wobei die dritte Sitzreihe höher ist als die beiden davor. So haben auch die, die ganz hinten sitzen einen angenehmen Blick nach vorn. Den Zugang ermöglichen jeweils die beiden Außensitze der zweiten Sitzreihe, die sich problemlos klappen und auch wickeln lassen.

Alle Sitze bieten einen angenehmen Seitenhalt und nehmen auch längeren Strecken den Schrecken. Mit einer Länge von 4,875 Meter, Breite von 1,794 Meter und Höhe von 1,841 Metern (Caddy: 1,833m/1,794m/1,846m) bietet er genug Platz für die drei Sitzreihen und auch noch das Gepäck. Erstmals kann im Fond neben der optionalen dritten Sitzreihe, auch die zweite Sitzreihe ausgebaut werden, was beim Caddy Maxi für ein Stauvolumen von 3880 Litern sorgt (Caddy: 3030 Liter).

Den Fahrer erwartet im Innenraum die bekannte Volkswagen Optik. Die Instrumente sind übersichtlich angeordnet. Alle wichtigen Schalter befinden sich im direkten Zugriff des Fahrers und lassen sich so problemlos bedienen. Während der Fahrt unterstützt ihn die elektromechanisch arbeitende Servolenkung, die zum Beispiel in Verbindung mit dem serienmäßigen ESP in kritischen Situationen eine Gegenlenkempfehlung gibt.

Volkswagen hat auch die Ausstattungslinien des Caddy überarbeitet. Die vier Ausstattungsvarianten sind Startline, Trendline, Comfortline und Comfortline Edition. Mit dem Comfortline Edition bietet Volkswagen wieder eine besonders exklusive Variante des Caddy. Alle Varianten verfügen jetzt auch serienmäßig über ESP und Tagfahrlicht.

Wir fuhren den Caddy Maxi 1,6-Liter TDI mit 75 kW. Dieser erwies sich im Stadt- und im Überlandverkehr als sehr angenehm. Er schwamm flott im Verkehr mit und war auch dazu in der Lage einen Sprint einzulegen. Dabei verhielt er sich erfreulich leise und verbarg nahezu komplett seine Identität als Selbstzünder.

Der Caddy ist eine sichere und auch günstige Alternative für Familien mit etwas mehr Platzbedarf, sei es für den Nachwuchs, das Hobby oder den Beruf.

Read More 09:45 - Posted by Gerd Braas
Energieeffizienz

Foto: ACE/Auto-Reporter.NET

Künftig soll besser als bislang über den Verbrauch und die Energieeffizienz von Pkws informiert werden. Neuwagen sollen in Energieeffizienzklassen A bis G eingeteilt und Kunden über die Kosten informiert werden, die bei einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern zu erwarten sind. Eine entsprechende Anhörung zur Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung (Pkw-EnVKV) findet heute im Wirtschaftsministerium statt. Der Auto Club Europa meldet sich zu Wort und macht auf Verbesserungsmöglichkeiten zum Entwurf der Bundesregierung aufmerksam.

Hauptkritikpunkt des ACE ist die Einstufung in die unterschiedlichen Klassen: „In der aktuell vorgeschlagenen Klasseneinteilung wird aus unserer Sicht der absolute CO2-Ausstoß zu gering bewertet: Je schwerer ein Fahrzeug ist, desto mehr umweltschädliches CO2 darf es ausstoßen. Ein Hybridfahrzeug mit über 2.300 Kilogramm Gewicht erreicht so die Energieeffizienzklasse B, wogegen ein schon verbrauchsoptimiertes Modell der Golf-Klasse mit einem Gewicht von 1.250 Kilo und einem Ausstoß von knapp über 120 g CO2/km lediglich in Klasse C eingestuft wird“, so Matthias Knobloch, Leiter Verkehrspolitik des ACE. Verbrauchern würden große Spritfresser als sparsame Autos verkauft. Diese Berechnungsweise sei im Sinne der Klimapolitik kontraproduktiv und für die Verbraucher irreführend, moniert Knobloch. Bei der Anhörung zum Verordnungsentwurf wird der ACE deswegen anregen, den absoluten CO2-Ausstoß mehr als bisher in die Berechnungen einfließen zu lassen.

Die vorgesehene Kennzeichnung führe aus Sicht des ACE auch die Innovationsanstrengungen der Autohersteller ad absurdum. So könnte es in Einzelfällen einfacher sein, zur Verbesserung der Energieeffizienzklasse das Gewicht der Fahrzeuge zu erhöhen anstatt den Verbrauch zu senken. – Das dürfte dann wohl kaum im Sinne der Erfinder der Kennzeichnung sein.

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Read More 08:38 - Posted by Gerd Braas

Ford Mondeo

Foto: Auto-Medienportal.Net/Ford

Des einen Leid, des anderen Freud. Die Fotografen hatten bei der Präsentation des neuen Ford Mondeo das Nachsehen. Dunkel war’s in München, stürmisch und regnerisch – genau das richtige Wetter, um dem neuen Ford Mondeo beim Fahren „auf den Zahn zu fühlen“, genau das Falsche für gute Fotos. Der Mondeo wird im November mit gelifteter Karosserie und viel neuer Technik bei den Händlern stehen, hatte also Gelegenheit, sich bei seiner Vorstellung an Herbstwetter zu gewöhnen. Schon bei unserem Sprint durch Sturm und Regen zum Auto fiel auf: Der Mondeo hat sich grundsätzlich nicht geändert. Dennoch wirk er wuchtiger und sogar breiter, obwohl – wie wir später lernten – sich an den Außenmaßen nichts geändert ist. Fünf Millimeter länger ist der Neue, mehr nicht. Den Rest vom wuchtigeren, dynamischeren Eindruck haben die Designer mit ihrem modernisierten „Kinetic Design“ geschafft. Ein neues Gesicht und eine stärker modellierte Motorhaube nehmen ihm die Spur von Beliebigkeit, die sich im Laufe der Jahre beim Betrachten des alten „Kinetc Designs“ eingestellt hat.

Weniger auffällig zeigen sich die Änderungen am Heck: neue Klappe, überarbeitete Heckleuchten, jetzt mit LED-Technologie und bei manchen Versionen auch eine Auspuffanlage mit zwei Endrohren. So zeigt sich der neue Mondeo in seinem Äußeren als eine Weiterentwicklung. Der Mondeo ist immer noch ein Mondeo, auch wenn er jetzt wieder so trendy wirkt wie der alte, als er neu war.

Im Innenraum wird mehr als außen sichtbar und handgreiflich spürbar, dass Ford den Mondeo als sein Flaggschiff sieht, das mehr noch als die anderen Modelle des Hauses den Anspruch anmeldet, doch bitte zu den Premiummarken gezählt zu werden, auch wenn man sich bei den Preisen bewusst auf einer anderen Ebene bewegt. Die Gestaltung fällt etwas zurückhaltender aus. Das, was der alte an Akzenten zu viel hatte, fehlt jetzt. Der Mondeo zeigt sich sachlicher und moderner und bietet ein ansehnliches Ambiente mit überlegten, harmonischen Formen, besseren Materialien und guter Verarbeitung. Das ist ein klarer Schritt nach vorn und nach oben.

Das Bessere ist des Guten Feind. Diese Weisheit gilt so gut wie jedes Mal, wenn wir ein neues Auto erleben, natürlich auch für dessen Komponenten. So gefiel uns die Sechs-Gang-Handschaltung. Der kurze Knüppel liegt gut zur Hand; die Gänge wechseln sich fast von selbst. Aber was ist das schon im Vergleich mit einem Doppelkupplungsgetriebe, das bei Ford „Powershift“ heißt.

Wenn man dann auch noch eines der beiden Spitzentriebwerke wählt und mit dem Schalter für die drei unterschiedlichen Fahrmodi (Komfort, Normal, Sport) richtig umgeht, dann wird der Mondeo zu einer bequemen Limousine oder zum bequemen Kombi, die jedem Seegang gewachsen sind. Er kann einem mit so sanften Bewegungen über die Straßen gleiten lassen, dass ein Amerikaner vor Neid erblassen würde. Er packt aber auch ordentlich zu, wenn die Sporttaste gerückt wird. Dann wird er zwar noch lange nicht zum Rauhbein, aber doch spürbar straffer.

Und leise ist er auch noch, so leise, dass er einen „Sound-Generator“ verpasst bekommen hat, damit der Fahrer auch hört, wenn sich sein Motor für ihn ins Zeug legt. Wir fuhren die beiden Spitzenmotorisierungen, den Ecoboost-Benziner mit 176 kW / 240 PS und den Duratorq TDCi-Diesel mit 147 kW / 200 PS. Beide überzeugen, der Diesel mit Drehmoment und der Benziner mit Leistung, einem ebenfalls über einen großen Drehzahlbereich hohen Drehmoment und überraschenden Fahrleistungen. Der 240-PS-Benziner beschleunigt den Mondeo in 8,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Dabei bleiben die Verbrauchsdaten erfreulich niedrig. Natürlich gibt es auch kleinere Diesel und kleinere Benziner

Zum Flaggschiff gehört heutzutage auch eine Menge an Elektronik, Fahrerassistenzsystem genannt. So ist das auch beim Mondeo: Spurhalteassistent. Totwinkelbeobachtung, Fernlichtassistent und ein besonderer Bordcomputer-Modus, der einem beim sparsamen Umgang mit dem Treibstoff hilft, finden sich auch in der Aufpreisliste des Mondeo.

Warum in der Aufpreisliste? Der Mondeo muss einen großen Spagat schaffen: Er muss seinen Dienst als Funktionsauto in Flotten ebenso verrichten wie als luxuriöse Limousine für wohlhabendere Privatkunden. Deswegen beginnt das Preisspektrum für den günstigsten Modeo mit dem 1,6 Liter Duratec Benzinmotor bei 22 590 Euro in der Ausstattung Trend und endet beim Doppelten beim Titanium. In der Titanium-Version mit den neuen 19-Zoll-Rädern im Ypsilon-Design macht der Mondeo jedenfalls eine erstklassige Figur in der oberen Mittelklasse. Da trägt er zu Recht die Bezeichnung Flaggschiff. Und sicher wird er viel bessere Tage erleben, als den seiner Schlecht-Wetter-Premiere im Raum München.

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Read More 08:22 - Posted by Gerd Braas

Opel Meriva Edition ecoFlex 120 PS

Foto: S. Riedel/Auto-Reporter.NET

Immer wenn ein Blitz einschlägt, wünscht sich eigentlich niemand, dass das so weitergeht. Offensichtlich gibt es Ausnahmen. Lässt Opel hintereinander Markenblitze zucken und präsentiert in deren Schein gleich mehrere Autos, die Begehrlichkeit wie nie zuvor wecken, dann wünscht man sich, dieses Blitzgewitter möge von Dauer sein. Anders ausgedrückt: Opel hat endlich beeindruckend die Kurve gekriegt; mit der attraktiven Neuerscheinung Insignia, mit den per Frischzellenkur verjüngten beiden Traditionalisten Astra und Corsa, überzeugend aber auch mit der Neuauflage des Meriva, die einem beeindruckenden Karrieresprung gleichkommt.

Der Testwagen in der Ausstattung Edition ecoFlex repräsentierte auch mit Blick auf die Motorisierung die „goldene Mitte“ der Merviva-Offerte. Der 1.4-Liter-Benziner, turboverstärkt, bringt 120 PS ins Fahrgeschäft ein. Für seinen Ehrgeiz, das Spritsparen, steht das Label ecoFLEX. Verfeinerte Technologien und aktuelle Erkenntnisse erzogen das neue Triebwerk zu größerer Genügsamkeit im Umgang mit Kraftstoff. Einen von vornherein zum Scheitern verurteilten Versuch, der dieselnden Opel-Verwandtschaft den Rang abzulaufen, unternimmt der Benziner gar nicht erst. Aber auch 6,1 Liter Super als Durchschnittsverbrauch laut NEFZ sind ein ehrenwertes Versprechen.

Über Opels neuen Meriva zu urteilen, ohne sogleich auf sein extravagantes Türkonzept zu kommen, wäre daneben. Schließlich sind es die beiden hinteren „Flex-Doors“, gegen die Fahrtrichtung öffnend, die den verblüffenden Auftritt beim Ein- und Aussteigen von Fondpassagieren prägen. Über den Vorzug dieses Türkonzepts braucht man nicht zu philosophieren, man muss die „Flex-Doors“ in der Praxis erleben. Da findet man die Lösung toll, und das nicht nur, weil Mütter (oder Väter) einsteigende Kinder dank der beiden seitlichen Schutz bietenden Türen besser unter Kontrolle haben, wie Opel gern argumentiert. Ganz generell erlauben die Fondtüren zusammen mit einem Haltegriff an der B-Säule (genau da, wo er willkommen ist) bequemes Rein und Raus. Aufkommende Sorge, die unkonventionell öffnende Fondtür könnte während der Fahrt aufspringen, mag berechtigt sein. Doch gleich nach dem Losfahren – ab Tempo 4 km/h – werden die Türen mit einem vernehmlichen „Klack“ sicher verriegelt.

Insassen räumt der Meriva reichlich Platz und eine freie Sicht nach außen ein, die dem „Hüftknick“ in den hinten Türen und der erhabenen höheren Sitzposition zu verdanken ist. Auch die Fondsitze lassen sich einzeln ein Stück nach vorn bzw. hinten verschieben, sodass der Gepäckraum bei Bedarf erweitert werden kann. Für größeren Zugewinn an Gepäckraum sorgen bei Bedarf die einzeln umklappbaren drei Fondsitzlehnen. Im Nu ist so ein nahezu durchgehend glattflächiger Gepäckraum mit einem Volumen bis zu 1.500 Litern zu gewinnen.

Eingestiegenen vermittelt der neue Meriva den Eindruck, in einem größeren Auto zu sitzen. Anteil daran hat die Cockpitgestaltung, die bis ins Detail an Opels neues Flaggschiff Insignia erinnert, eine Design-Orientierung, die dem Meriva guttut. Das einladende Ambiente unterstreicht, dass der kompakte Van höhere Ansprüche erfüllen will. Über die optionalen Ausstattungslinien Selection, Edition und Innovation lässt er sich schrittweise auf ein automobiles Niveau heben, das auch anspruchsvollen Autofahrern imponieren kann.

Es sind die vielen kleinen umgesetzten Ideen, die dieses Auto sympathisch machen. Bei der Ausstattung Edition (Testwagen) sorgt die auf Aluschienen verschiebbare Mittelkonsole samt Armlehne und zusätzlichen Ablagen für Annehmlichkeiten an der Stelle, an der bisher die Handbremse platziert war. Möglich machte den Nutzwertgewinn die elektrische Parkbremse.

An Bord des Testwagens waren ein MP3-taugliches Stereo-CD-Radio, Bordcomputer, Tempomat, Klimaanlage (getrennt einstellbar für Fahrer und Beifahrer) und Leseleuchten vorn und hinten. Zur generellen Serienausstattung des neuen Meriva, also bereits ab Ausstattung Selection, gehören elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, höhen- und längseinstellbare Lenksäule, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, elektrische Parkbremse, Berg-Anfahr-Assistent inklusive Reifendruck-Überwachung, Traktionskontrolle (Motor- und Bremseneingriff). Die Schaltpunktempfehlung (Shift-Pfeil im Display und gelbe LED im Tachometer) bleibt leider so unauffällig, dass sie bei Tageslicht kaum wahrgenommen wird.

Bei Dunkelheit werden das Begrüßungslicht und die Umgebungsausleuchtung beim Entriegeln des Autos über die Funkfernbedienung zu einer freundlichen, einladenden Geste. Apropos Licht: In Tunnelpassagen wird automatisch von Tagfahrlicht auf Abblendlicht umgeschaltet.

Drei 1.4-Liter-Benziner (100, 120, 140 PS) und vier Dieseltriebwerke als 1.3 CDTI (95 PS) und 1.7 CDTI (100,110,130 PS) stehen beim neuen Meriva zur Wahl. Der 1.4 ecoFLEX des Testwagens überraschte in zweifacher Hinsicht angenehm. Die Laufruhe dieses Triebwerks imponiert. Es scheint, als wolle es der Vierzylinder bei niedrigeren Drehzahlen dem Turbo überlassen, leise pfeifend daran zu erinnern, dass der Motor läuft. In Fahrt vernehmen Insassen eher nur Wind- und Abrollgeräusche der Reifen. Erst im oberen Drehzahlbereich mischt das Turbo-Aggregat sonoren Sound in die Geräuschkulisse. Das nicht gerade üppige Temperament, das von 120 PS und 175 Newtonmeter Drehmoment erwartet werden kann, lässt den Meriva dennoch erstaunlich zügig spurten. 150 km/h sind im Nu aufgebaut. Für die Höchstgeschwindigkeit (200 km/h laut Tacho) ist Anlauf vonnöten. Das Fünfganggetriebe lässt sich leicht und präzise schalten. Zum griffigen Schaltknauf langt man gern hin.

Das Fahrwerk räumt komfortabler Fortbewegung den Vorrang gegenüber sportlicher Straffheit ein. Das heißt nicht, dass sich flotter Fahrstil verkniffen werden müsste. Konzipiert wurde der neue Meriva aber eben als Familien-Van, der Sportwagen-Gene nicht nötig hat.

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Read More 07:57 - Posted by Gerd Braas

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