Setra feiert 60-jähriges Bestehen und 100.000stes Fahrzeug

Setra S 8 (1951). Foto: billiger-autofahren24.de / Daimler

Setra S 8 (1951). Foto: billiger-autofahren24.de / Daimler

Setra hat gleich dreifachen Grund zum Feiern. Die Busmarke wurde 60 Jahre alt, und vor 100 Jahren stellte das Vorgängerunternehmen Kässbohrer den ersten Omnibus auf Saurer-Fahrgestell her.

Außerdem lieferte das Unternehmen aus Ulm jetzt das 100 000ste Fahrzeug aus. Das Unternehmen Baumeister-Knese aus Ulm übernahm einen dreiachsigen S 416 HDH der Top Class 400. Nach einer Feier mit etwa 800 geladenen Gästen am Freitag, bei der auch das Jubiläumsfahrzeug übergeben wurde, gab es gestern im Omnibuswerk einen Familientag für die Mitarbeiter. Der Markenname Setra steht für „selbsttragend“. Dieses Bauprinzip aus den beginnenden 1950er Jahren bedeutete eine Revolution für den Omnibusbau in Deutschland und Europa. Otto Kässbohrer, früherer geschäftsführenden Gesellschafter der vormaligen Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke, hat das selbsttragende Konstruktionsprinzip zwar nicht erfunden, aber kannte es bestens, weil er viele Jahre zahlreiche Pkw-Aufbauten realisiert hatte. Aus dem ersten Integralomnibus mit selbsttragender Karosserie, dem S8, vorgestellt im April 1951 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt, hat sich inzwischen das Premium-Produkt des Daimler-Konzerns im Omnibussegment entwickelt. Im Laufe dieser 60 Jahre wurden insgesamt fünf Omnibusbaureihen im Markt eingeführt.

Eine neue Zeit begann für Setra mit der Gründung der Evo Bus GmbH am 23. Februar 1995 durch die damalige Mercedes-Benz AG und die Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH. Seit 2003 ist Evo Bus mit den Marken Mercedes-Benz und Setra in das Geschäftsfeld Daimler Buses, des weltweit größten Omnibusherstellers, eingebettet. In den 15 Jahren seit Bestehen der Evo Bus brachte Setra über 15 Modelle der ehemaligen Baureihe 300 und 22 Modelle in der seit 2001 aktuellen Baureihe 400 auf den Markt bringen.

Ihren Ursprung hat die Geschichte der Marke im Februar 1911 In Ulm wurde damals eine Verkehrsgesellschaft für eine Omnibuslinie zwischen der Stadt und deren Vorort Wiblingen gegründet. Einer der Teilhaber war Karl Kässbohrer, der seinen ersten Kraftomnibus auf Saurer-Fahrgestell mit 18 Sitz- und zehn Stehplätzen als Anteil einbrachte. Anders als damals üblich saß der Fahrer bereits in einem geschlossenen Fahrerhaus, dem ersten dieser Art im deutschen Automobilbau überhaupt. Auf dem Dach blieb noch Raum für Gepäck. Das gesamte Vorhaben war ein großer Erfolg und bereits im November 1911 konnte ein zweites Fahrzeug, wiederum von Kässbohrer geliefert, in Dienst gestellt werden. (ampnet/jri)

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09:30 | by Gerd Braas

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