Volvo entwickelt Sicherheitssystem gegen Wildunfälle

Volvo entwickelt ein Fahrerassistenzsystem, das Unfälle mit Wildtieren ganz vermeiden oder zumindest deren Folgen reduzieren soll.  Foto: billiger-autofahren24.de / Volvo

Volvo entwickelt ein Fahrerassistenzsystem, das Unfälle mit Wildtieren ganz vermeiden oder zumindest deren Folgen reduzieren soll. Foto: billiger-autofahren24.de / Volvo

Volvo entwickelt ein Assistenzsystem, das Unfälle mit Wildtieren vermeiden oder zumindest deren Folgen reduzieren soll.

Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der im Jahr 2010 weltweit erstmals eingesetzten Fußgängererkennung mit automatischer Notbremsfunktion. Die Serienreife für den Einsatz in allen Modellen der Marke soll in den kommenden Jahren erreicht werden. Das neue Sicherheitssystem kombiniert eine Radareinheit und eine Infrarotkamera, die im Zusammenspiel im Verkehr auftretende Gefahrensituationen erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten soll. Es arbeitet sowohl am Tag als auch in der Nacht. Wird ein Tier innerhalb einer vom System festgelegten kritischen Gefahrenzone erfasst, ertönt umgehend ein akustisches Warnsignal. Falls der Fahrer darauf nicht reagiert, wird die automatische Notbremsfunktion aktiviert.

Die neue Technik ist vor allem für Fahrten und Geschwindigkeiten in ländlichen Gebieten mit dem Ziel ausgelegt, Kollisionen vollständig zu verhindern oder zumindest die Aufprallstärke soweit wie möglich zu reduzieren, sodass die Gefahr schwerer Verletzungen für die Insassen deutlich verringert werden kann. Eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung ist es, eine Software zu programmieren, die verschiedene Tierarten und -größen verlässlich erkennt Ein Forschungsteam besuchte beispielsweise einen Tierpark, um das artentypische Verhalten verschiedener Wildtiere zu studieren. In diesem Fall waren es Elche, Rot- und Damwild, die besonders häufig an Kollisionen beteiligt sind.

In Deutschland werden jährlich über 200 000 Wildunfälle registriert, bei denen viele Menschen verletzt und immer wieder auch getötet werden. (ampnet/jri)

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12:30 | by Gerd Braas

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