ADAC führt Taxitest 2011 durch

ADAC Taxitest 2011.  Foto:  billiger-autofahren24.de/ADAC

ADAC Taxitest 2011. Foto: billiger-autofahren24.de/ADAC

Der erste europaweite ADAC Taxitest deckt auf, worauf man als Fahrgast alles gefasst sein muss.

Über 200 Fahrten hat der Club in 22 Großstädten durchgeführt. Gleich drei deutsche Städte sind unter den Top Five. München landete als beste deutsche Stadt in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Direkt dahinter folgt Köln, Berlin belegt Rang fünf. Alle drei glänzen mit der Note „sehr gut“ in der Kategorie Routentreue. In Hamburg hingegen leistete sich der Taxifahrer bei einer Fahrt einen 213-prozentigen Rekord-Umweg.

Trotz mehrmaligem Hinweis auf die falsche Route wurde der volle Fahrtpreis für die unfreiwillige Extra-Tour verlangt. Hamburg erreichte so nur Platz elf in der Gesamtwertung. Testverlierer mit der Note „sehr mangelhaft“ ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Zwei Fahrer verweigerten die Beförderung, bei vier von zehn Fahrten wurde ein Umweg von bis zu 150 Prozent gefahren. Testsieger ist Barcelona. Die spanische Metropole überzeugte mit besten Fahrzeugen, korrekten Abrechnungen und hilfsbereiten Fahrern. Gut muss außerdem nicht teuer sein: In Barcelona kostet die 7-km-Fahrt 10,92 Euro, in Zürich 31,35 Euro. Ob eine Taxifahrt gut oder schlecht ist, hängt maßgeblich vom Fahrer ab. Im europaweiten Test fiel jeder zweite durch. „Ausreichend“ war dann auch die beste Note, die der ADAC in der Kategorie Fahrer an die Städte vergeben konnte. Der Rest lag mit zehn Mal „mangelhaft“ und sechs Mal „sehr mangelhaft“ unterhalb der Mindeststandards. Aufgrund dieser Ergebnisse fordert der ADAC, die Ausbildung von Taxifahrern zu verbessern und zumindest bundeseinheitliche Prüfungsinhalte festzulegen. Durch unabhängige Prüfer sollten regelmäßige Kontrollen der Taxis und der Fahrer durchgeführt werden. Getarnt als Geschäftsmann waren die Tester von Mai bis Juni auf fünf typischen Routen unterwegs. Jede Strecke wurde zweimal befahren, einmal tagsüber, einmal nachts. Ausgestattet waren sie dabei mit Trolley und GPS-Gerät, das neben der Geschwindigkeit auch die tatsächlich gefahrene Route aufgezeichnet hat. Bewertet wurden die Kategorien Fahrer, Fahrzeug und Routentreue. Die Städte-Bewertungen insgesamt: sieben Mal „gut“, acht Mal „ausreichend“, sechs Mal „mangelhaft“ und ein Mal „sehr mangelhaft“ vergeben.

Der erste europaweite ADAC Taxitest deckt auf, worauf man als Fahrgast alles gefasst sein muss. Über 200 Fahrten hat der Club in 22 Großstädten durchgeführt. Gleich drei deutsche Städte sind unter den Top Five. München landete als beste deutsche Stadt in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Direkt dahinter folgt Köln, Berlin belegt Rang fünf. Alle drei glänzen mit der Note „sehr gut“ in der Kategorie Routentreue. In Hamburg hingegen leistete sich der Taxifahrer bei einer Fahrt einen 213-prozentigen Rekord-Umweg. Trotz mehrmaligem Hinweis auf die falsche Route wurde der volle Fahrtpreis für die unfreiwillige Extra-Tour verlangt. Hamburg erreichte so nur Platz elf in der Gesamtwertung. Testverlierer mit der Note „sehr mangelhaft“ ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Zwei Fahrer verweigerten die Beförderung, bei vier von zehn Fahrten wurde ein Umweg von bis zu 150 Prozent gefahren. Testsieger ist Barcelona. Die spanische Metropole überzeugte mit besten Fahrzeugen, korrekten Abrechnungen und hilfsbereiten Fahrern. Gut muss außerdem nicht teuer sein: In Barcelona kostet die 7-km-Fahrt 10,92 Euro, in Zürich 31,35 Euro. Ob eine Taxifahrt gut oder schlecht ist, hängt maßgeblich vom Fahrer ab. Im europaweiten Test fiel jeder zweite durch. „Ausreichend“ war dann auch die beste Note, die der ADAC in der Kategorie Fahrer an die Städte vergeben konnte. Der Rest lag mit zehn Mal „mangelhaft“ und sechs Mal „sehr mangelhaft“ unterhalb der Mindeststandards. Aufgrund dieser Ergebnisse fordert der ADAC, die Ausbildung von Taxifahrern zu verbessern und zumindest bundeseinheitliche Prüfungsinhalte festzulegen. Durch unabhängige Prüfer sollten regelmäßige Kontrollen der Taxis und der Fahrer durchgeführt werden. Getarnt als Geschäftsmann waren die Tester von Mai bis Juni auf fünf typischen Routen unterwegs. Jede Strecke wurde zweimal befahren, einmal tagsüber, einmal nachts. Ausgestattet waren sie dabei mit Trolley und GPS-Gerät, das neben der Geschwindigkeit auch die tatsächlich gefahrene Route aufgezeichnet hat. Bewertet wurden die Kategorien Fahrer, Fahrzeug und Routentreue. Die Städte-Bewertungen insgesamt: sieben Mal „gut“, acht Mal „ausreichend“, sechs Mal „mangelhaft“ und ein Mal „sehr mangelhaft“ vergeben.

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15:04 | by Gerd Braas

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