Audi zeichnet Ideen für die Zukunft des Automobilbaus aus

„Audi Production Award“: Produktionsvorstand Frank Dreves (rechts) überreichte Sushrut Pavanaskar (links) von der University of California die Auszeichnung.  Foto: billiger-autofahren24.de/Audi

„Audi Production Award“: Produktionsvorstand Frank Dreves (rechts) überreichte Sushrut Pavanaskar (links) von der University of California die Auszeichnung. Foto: billiger-autofahren24.de/Audi

Was haben eine direkt angetriebene X-Schweißzange, Sicherheitsformholz und eine modulare Weltfabrik gemeinsam?

Sie alle gehören zu den insgesamt 68 eingereichten Konzepten für den internationalen „Audi Production Award 2011“. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto „Ressourceneffizienz in der Produktion“. Nach einer Vorauswahl trafen die acht besten Teams beim Finalworkshop in Ingolstadt aufeinander. Bei der abschließenden Siegerehrung konnte sich das Gemeinschaftsteam der University of California (USA) und University of British Columbia (Kanada) freuen: Ihr Konzept überzeugte die Fachjury und sicherte für die Wissenschaftler den mit 5000 Euro dotierten Gesamtsieg.
Das Gewinnerkonzept „Optimierte Bahnkurven bei CNC-Maschinen“ vergleicht verschiedene Werkzeugpfade bei CNC-Maschinen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz. Die Idee kann auf eine Vielzahl von Roboter- und Maschinenanwendungen adaptiert werden und eignet sich daher für einen breiten Einsatz in der Automobilproduktion. Zur praxisnahen Erprobung des Modells stellt Audi den beiden Hochschulen nun beispielhafte CNC-Bahndaten zur Verfügung. Das daraus entwickelte Softwaresystem soll dann im Unternehmen zeitnah eingesetzt werden.

Der Audi Production Award wird seit 2010 jährlich durch eine Fachjury vergeben und ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Neben dem Projekt der University of California und University of British Columbia wurden dieses Jahr das Team der Wittenstein AG für das Konzept mit der besten Umsetzungschance („Direkt angetriebene X-Schweißzange“) sowie das Team der TU Dresden für das visionärste Konzept („Sicherheitsformholz“) ausgezeichnet. Einen Sonderpreis für herausragendes Engagement erhielt das studentische Team der Universität Erlangen-Nürnberg für ihr Projekt zur „Evaluierung der Ressourceneffizienz von Produktionsstätten“.

15:32 | by Gerd Braas

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