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ADAC: Tanken wieder deutlich teurer
Im Gegensatz zur Vorwoche sind an Deutschlands Tankstellen die Kraftstoffpreise wieder kräftig gestiegen.
Das zeigt die wöchentliche Auswertung der ADAC Kraftstoffpreisdatenbank. Der Liter Super E10 kostet derzeit in Deutschland im Schnitt 1,507 Euro und damit 4, 4 Cent mehr als vor Wochenfrist. Auch beim Diesel ist ein kräftiger Anstieg zu verzeichnen: Der Preis kletterte um 4,6 Cent auf 1,423 Euro je Liter. Laut ADAC ist der teurere Sprit an den Zapfsäulen auch eine Folge der Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt. Wer über das Silvesterwochenende etwa in den Skiurlaub startet, sollte dennoch noch jetzt den Tank vollmachen, da zum Wochenende erneut Preissteigerungen möglich sind.
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In keinem anderen Monat des Jahres 2011 mussten die Autofahrer laut ADAC so hohe Dieselpreise bezahlen wie im November.
Wie die monatliche Auswertung der Kraftstoffpreisdatenbank zeigt, kletterte der Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs im Monatsmittel auf 1,453 Euro. Leicht gesunken gegenüber dem Vormonat ist dagegen der Benzinpreis. Ein Liter Super E10 kostete nach Club-Angaben im November 1,506 Euro. Die Preisdifferenz zwischen den beiden Sorten sank damit im Monatsmittel auf 5,3 Cent, obwohl die Steuer auf Diesel deutlich niedriger ist. Auch bei den Tagesdurchschnittspreisen mussten die Dieselfahrer im November einen Jahreshöchstpreis schlucken. So schrammte der Dieselpreis am 18. November mit 1,499 Euro nur haarscharf an der Marke von 1,50 Euro vorbei. Den Monatshöchstpreis für Super E10 verzeichnete der ADAC am 11. November mit 1,545 Euro. Am günstigsten waren beide Kraftstoffsorten am 28. November. Während Super E10 an diesem Tag durchschnittlich 1,458 Euro kostete, kamen die Fahrer von Diesel-Pkw mit Preisen von 1,409 Euro davon.
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Wer zur Weihnachtszeit den Tannenbaum mit dem Auto abholt, sollte beim Transport auf dem Fahrzeugdach darauf achten, dass dieser mit der Spitze nach hinten ragt, rät der ADAC.
So kann der Fahrtwind die Äste nicht abreißen. Der Baum muss direkt am Stamm mit gut verzurrten Spanngurten gesichert werden. Bei einem Transport im Innenraum ist ebenfalls auf eine korrekte Sicherung zu achten. Hier helfen neben der Befestigung mit Spanngurten auch die Rückenlehnen der Sitze. Ein Holzbrett zwischen Stamm und Lehne sorgt dafür, dass die Kräfte besser verteilt werden. Außerdem muss die Sicht des Fahrers beim Weihnachtsbaumtransport frei sein. Ragt der Baum über einen Meter über das Heck hinaus, muss er am Ende mit einem roten Tuch gekennzeichnet werden, bei Dunkelheit ist eine rote Leuchte zu verwenden. Der Baum darf maximal aber nur 1,5 Meter über das Fahrzeugheck hinausragen und die Beleuchtung nicht verdecken. Wer seine Ladung nicht korrekt sichert, dem drohen drei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 50 Euro.
Nach dem Genuss von Glühwein oder Feuerzangenbowle ist das Autofahren tabu. Um nicht seinen Führerschein oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, rät der ADAC, bei Alkoholgenuss das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Denn bei alkoholtypischem Verhalten kann der Führerschein bereits bei 0,3 Promille entzogen werden. Wer mit 0,5 Promille am Steuer erwischt wird, muss auch ohne jeden Fahrfehler mit mindestens 500 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen. Ab 1,1 Promille gilt jeder Kraftfahrer als absolut fahruntüchtig und wird mit mindestens sechs Monaten Fahrerlaubnisentzug.
Auch 2011 sind die Deutschen ihren Haupturlaubszielen bei der Autoreise treu geblieben.
Platz eins verteidigt Deutschland mit klarem Abstand gegen Italien. Deutschland hat sowohl bei den Pkw-Fahrern, den Campern als auch bei den Motorradfahrern Anteile eingebüßt. Frankreich und Italien legen in der Beliebtheitsskala der Urlauber deutlich zu. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC, der 1,7 Millionen Routenanfragen seiner Mitglieder für das Sommerhalbjahr ausgewertet hat. Während Deutschland im Länderranking auf Platz eins mit 37,4 Prozenten 0,8 Punkte verliert, erreicht Italien mit einem Plus von 1,3 Prozent eine neue Höchstmarke (18,7 %). Auf Platz drei rückt Kroatien vor (+ 0,6 %). Österreich tritt als Vierter auf der Stelle. Frankreich rückt von Platz sechs auf Platz fünf vor. Die Türkei muss als Sechster deutliche Einbußen (-1,3 %) hinnehmen. Polen schafft es wieder in die Top Ten und verdrängt Ungarn auf Rang elf.
In der Regionenauswertung belegt Istrien wie im Vorjahr Platz eins (+0,6 %) und baut seinen Vorsprung sogar noch aus. Oberbayern legt auf Platz zwei leicht zu (+0,1). Klare Gewinner sind die Regionen Südtirol (+0,6 %) und Gardasee (+0,8 %) auf den Plätzen drei und vier. Sie überholen Ostsee/Mecklenburg-Vorpommern (-0,9 %) und Schleswig-Holstein (-0,8 %).
Bei den Campern setzt sich Deutschland mit 25,7 Prozent gegen Italien mit 21,1 Prozent durch. Auf den Plätzen drei und vier folgen Kroatien (15,3 %) und Frankreich (11,1 %).
Die ADAC Routenplanung ist der meistgefragte Service des ADAC in den Geschäftsstellen und im Internet. Wer jetzt schon Details zur Planung des nächsten Urlaubs sucht, findet hilfreiche Informationen unter www.adac.de/reise_freizeit.
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Autofahren ist in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um 4,9 Prozent teurer geworden.
Ausschlaggebend für den deutlichen Anstieg sind in erster Linie die Kraftstoffpreise. Sie kletterten im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 Prozent. Mit einem Plus von 2,6 Prozent fällt der Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten im Vergleich zu den Autohaltungskosten indes moderat aus. Der Kraftfahrer-Preisindex, den der ADAC nach jedem Quartal gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt veröffentlicht, liegt damit bei 117 Punkten. Der Lebenshaltungsindex rangiert bei 111,1 Punkten. Der Autokosten-Index erfasst alle Preise rund um das Auto. Wie auch der Lebenshaltungsindex wurde er letztmals für das Jahr 2005 auf den Basiswert 100 gesetzt.
Neben den Kraftstoffpreisen haben auch die gestiegenen Kosten für Reparaturen und Inspektionen (+ 2,7 %) sowie für Ersatzteile und Zubehör (+ 4,3 %) überproportional zur Verteuerung des Autofahrens beigetragen. Weitere Faktoren, die in den Autokosten-Index einfließen, sind die Anschaffungskosten für Pkw (+ 0,8 %) und Motorräder (+ 1,9 %), die Kfz-Steuer (- 2,4 %), Kfz-Versicherung (- 1,8 %), die Ausgaben für Fahrschulen und Führerscheingebühren (+ 1,6 %) sowie für Garagenmiete (+ 0,5 %).
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