Archive for the ‘Audi’ Category
Abt bringt den Audi A4 auf 435 PS und 282 km/h
Ebenso wie für Audi selbst ist auch für Abt der A4 ein wichtiges Modell.
Der Tuner steigert die Leistung des gerade überarbeiteten Modells aus Ingolstadt auf bis zu 320 kW / 435 PS gegenüber maximal 245 kW / 333 PS der Serienversion. Abt AS4 nennt das Allgäuer Unternehmen ihr Topmodell, das mit dem V6-Benziner in 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 282 km/h erreicht. Auch für den Turbodiesel 3.0 TDI bietet Abt zusätzliche Leistung an, und zwar 27 kW / 37 PS mehr. Der dann 207 kW / 282 PS starke Audi verfügt zudem über 560 Newtonmeter Drehmoment, das sind 60 Nm mehr als in der Serienversion. Den A4 2.0 TFSI bringen die Tuner von 155 kW / 211 PS auf 202 kW / 275 PS.
Für den neuen AS4 wurden zudem Karosserieteile wie Front- und Heckspoiler, Seitenschweller und Kotflügeleinsätze sowie eine andere Heckschürze und zwei Endschalldämpfer mit Doppelrohr entwickelt. Abgerundet wird das Design durch die Leichtmetallräder von Abt.
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Rupert Stadler, Audi-Vorstandsvorsitzender, co-pilotiert vom frischgebackenen DTM-Champion Martin Tomczyk in der Technikstudie Audi urban concept zusammen mit Rolf Klotz, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Neckarsulm, Norbert Rank, Betriebsratsvorsitzender Neckarsulm, den Audi Vorständen Thomas Sigi, Peter Schwarzenbauer, Axel Strotbek, Frank Dreves, Ulf Berkenhagen und dem Neckarsulmer Werkleiter Albrecht Reimold (hinten von links). Foto: billiger-autofahren24.deAudi
Martin Tomczyk war überraschend zur Audi-Betriebsversammlung nach Neckarsulm gekommen und wurde von seinen Audi-Kollegen für den vorzeitigen Gewinn der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft DTM gefeiert.
Auch die Belegschaft fuhr in den ersten drei Quartalen ein Rekordergebnis ein, und zwar bei den Auslieferungen an Kunden. Betriebsrat Michael Christ wies auf die steigende Modell- und Projektvielfalt am Standort hin und forderte weitere Neueinstellungen. Er zeigte sich erfreut, dass die Zahl an Beschäftigten auf über 14 000 geklettert ist. „Wir erkennen trotz der steigenden Mitarbeiterzahl in vielen Bereichen noch immer Bedarf an zusätzlichem Personal. Daher fordern wir, auch weiterhin Beschäftigte am Standort einzustellen“, erklärte Christ. Der Bedarf zeige sich auch daran, dass im vierten Quartal nahezu an jedem Wochenende in allen Segmenten und Gewerken zusätzlich gearbeitet werde. Weiter skizzierte der Betriebsrat den aktuellen Stand der neuen Audi Altersteilzeitregelung, die für alle Beschäftigten der Jahrgänge bis einschließlich 1959 in der Betriebsvereinbarung geregelt ist.
Christ ging kurz auf das laufende Auswahlverfahren für den Ausbildungsbeginn 2012 ein. „Die immense Flut an Bewerbungen stellt eine gewaltige Herausforderung an alle Beteiligten dar.“ Er sei sich trotzdem sicher, dass die Auswahl der künftigen Auszubildenden und Studenten an der dualen Hochschule Baden-Württemberg noch vor Weihnachten erfolge.
Ulf Berkenhagen, Audi-Vorstand für Beschaffung, betonte vor den Mitarbeitern am Standort Neckarsulm, dass die Signale für ein neues Rekordjahr bei Audi auf Grün stehen: „Die Auslieferungen an Kunden weltweit stiegen bis Ende September um 17,2 Prozent auf 972 000 Fahrzeuge.
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„Audi Production Award“: Produktionsvorstand Frank Dreves (rechts) überreichte Sushrut Pavanaskar (links) von der University of California die Auszeichnung. Foto: billiger-autofahren24.de/Audi
Was haben eine direkt angetriebene X-Schweißzange, Sicherheitsformholz und eine modulare Weltfabrik gemeinsam?
Sie alle gehören zu den insgesamt 68 eingereichten Konzepten für den internationalen „Audi Production Award 2011“. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto „Ressourceneffizienz in der Produktion“. Nach einer Vorauswahl trafen die acht besten Teams beim Finalworkshop in Ingolstadt aufeinander. Bei der abschließenden Siegerehrung konnte sich das Gemeinschaftsteam der University of California (USA) und University of British Columbia (Kanada) freuen: Ihr Konzept überzeugte die Fachjury und sicherte für die Wissenschaftler den mit 5000 Euro dotierten Gesamtsieg.
Das Gewinnerkonzept „Optimierte Bahnkurven bei CNC-Maschinen“ vergleicht verschiedene Werkzeugpfade bei CNC-Maschinen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz. Die Idee kann auf eine Vielzahl von Roboter- und Maschinenanwendungen adaptiert werden und eignet sich daher für einen breiten Einsatz in der Automobilproduktion. Zur praxisnahen Erprobung des Modells stellt Audi den beiden Hochschulen nun beispielhafte CNC-Bahndaten zur Verfügung. Das daraus entwickelte Softwaresystem soll dann im Unternehmen zeitnah eingesetzt werden.
Der Audi Production Award wird seit 2010 jährlich durch eine Fachjury vergeben und ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Neben dem Projekt der University of California und University of British Columbia wurden dieses Jahr das Team der Wittenstein AG für das Konzept mit der besten Umsetzungschance („Direkt angetriebene X-Schweißzange“) sowie das Team der TU Dresden für das visionärste Konzept („Sicherheitsformholz“) ausgezeichnet. Einen Sonderpreis für herausragendes Engagement erhielt das studentische Team der Universität Erlangen-Nürnberg für ihr Projekt zur „Evaluierung der Ressourceneffizienz von Produktionsstätten“.
Audi baut die A1-Familie aus.
Anfang 2012 kommt der fünftürige Sportback auf den Markt. Er wird serienmäßig mit vier, auf Wunsch ohne Aufpreis mit fünf Sitzen ausgeliefert. Das ebenfalls 3,95 Meter lange Modell ist einige Millimeter höher und breiter als der Dreitürer und bietet mehr Platz auf der Rücksitzbank. Der Einstiegspreis beträgt 16 950 Euro, der kleinste Diesel kostet 19 050 Euro .Das Leistungsspektrum reicht von 63 kW / 86 PS bis 136 kW / 185 PS. Für einige Motoren liefert Audi das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe S-tronic.
Gegenüber dem dreitürigen Schwestermodell ist die Kopf- und Schulterfreiheit jeweils um etwa einen Zentimeter gewachsen. Alle vier Türen bieten große Stauräume. Cupholder und eine 12 Volt-Steckdose sind Serie, auf Wunsch gibt es ein Ablagenpaket. Der Gepäckraum des A1 Sportback fasst 270 Liter.Durch Umklappen der geteilten Fondlehnen wächst er auf 920 Liter; die L-förmigen, tief versenkbaren Kopfstützen können dabei eingesteckt bleiben. Das optionale Gepäckraumpaket bietet unterteilte Staufächer unter dem Ladeboden und weiteren Annehmlichkeiten.
Auf Wunsch lackiert Audi die Dachkuppel – den Dachbogen, das Dach und den Dachkantenspoiler – in einer von drei Kontrastfarben. Für die Lackierung stehen zwölf Töne zur Wahl, darunter das neue, für den A1 Sportback exklusive Samoaorange. Eine weitere Option ist das S-line-Exterieurpaket mit sportlichen Details. Im Zubehörprogramm des A1 Sportback wird es später Kits mit aerodynamischen Anbauteilen und farbige Foliensätze geben.
Sämtliche Motorversionen, den 1.6 TDI mit S-tronic und den stärksten Benziner ausgenommen, haben ein Start-Stop-System an Bord. Der Einstiegsmotor 1.2 TFSI mit 63 kW / 86 PS hat einen Normdurchschnittsverbrauch von 5,1 Litern pro 100 Kilometer. Die zwei TFSI mit je 1,4 Liter Hubraum leisten 90 kW / 122 PS bzw. 136 kW / 185 PS. Der Top-Benziner wird von einem Kompressor und einem Turbolader gemeinsam aufgeladen. Das Resultat sind 250 Newtonmeter Drehmoment, eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 7,0 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 227 km/h.
Drei TDI-Aggregate ergänzen die Palette. Der 1,6-Liter-TDI ist in zwei Ausführungen lieferbar, mit 66 kW / 90 PS und mit 77 kW / 105 PS. In beiden Versionen verbraucht er (mit Handschaltung) auf 100 km im Mittel 3,8 Liter Kraftstoff. Das entspricht einem CO2-Äquivalent von 99 Gramm pro Kilometer. Der 105 kW / 143 PS starke 2.0 TDI, der später folgt, beschleunigt den A1 Sportback in 8,5 Sekunden auf 100 km/h, sein mittlerer Verbrauch beträgt 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 km. Beim 1.4 TFSI mit 90 kW (122 PS) und beim 1.6 TDI mit 66 kW / 90 PS liefert Audi die Siebengang-S-tronic auf Wunsch; beim Top-TFSI mit 136 kW / 185 PS ist sie Serie.
Bei der Ausstattungslinie Attraction haben die Stahlräder 15 Zoll Durchmesser, der Ambition rollt auf 16-Zöllern aus Leichtmetall (1.4 TFSI mit 136 kW / 185 PS hat 17-Zoll-Räder als Serie). Auf Wunsch montiert Audi Gussräder mit 17 Zoll Diagonale und Reifen der Serie 215/40; das neue Siebenspeichen-Design steht exklusiv für den Fünftürer bereit. Die Quattro GmbH bietet optional auch 18-Zoll-Leichtmetallräder.
Das ESP ist serienmäßig mit einer elektronischen Quersperre ausgestattet. Im Grenzbereich minimiert sie das Untersteuern mit leichten Bremsimpulsen am kurveninneren Vorderrad und verbessert zugleich die Traktion.
Der Audi A1 Sportback bietet ab der Basisausstattung Attraction eine manuelle Klimaanlage, eine geteilt umklappbare Fondlehne, eine Funk-Zentralverriegelung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, das Radio Chorus und einen Fahrersitz mit Höheneinstellung. Die Sicherheitsausstattung umfasst je zwei Frontairbags, Thorax-/Becken-Seitenairbags und Kopfairbags.
Die Linie Ambition gibt sich von außen an den 16 Zoll-Leichtmetallrädern, Abgasendrohren in Hochglanzoptik und den Nebelscheinwerfern zu erkennen. Die Sportsitze haben Lendenwirbelstützen und auch der Beifahrersitz lässt sich in der Höhe einstellen. Der Schalthebel, das Lenkrad und der Handbremshebel sind beledert, einige Interieur-Bereiche glänzen in Aluminiumoptik und die Ausströmermanschetten sind in schwarz Hochglanz ausgeführt. Das Fahrerinformationssystem bringt den Bordcomputer mit Effizienzprogramm samt Schaltanzeige (bei Handschaltgetrieben) mit. Spezielle Lösungen bei den Sitzbezügen und den Innenraumfarben runden die Linie Ambition ab.
Auf Wunsch lässt sich der A1 Sportback unter anderem mit Fernlichtassistent, Panorama-Schiebedach, Einparkhilfe in zwei unterschiedlichen Versionen und Geschwindigkeitsregelanlage sowie Internetzugang ausstatten. Darüber hinaus liefert Audi eine Komfortklimaautomatik, eine abgedunkelte Verglasung, eine Sitzheizung vorn und ein einfach bedienbares Multifunktions-Sportlederlenkrad, auf Wunsch mit Schaltwippen für die S tronic. Weitere Individualisierungsmöglichkeiten sind vorhanden.
Für beide Ausstattungslinien stehen zudem zwei Pakete zur Wahl. Das Media-Paket beinhaltet die Radioanlage Concert, das Connectivity-Paket, das Multifunktions-Sportlederlenkrad und das Fahrerinformationssystem. Das Style-Paket setzt frische Farbakzente in Interieur und bietet LED-Innenlicht sowie Aluminiumoptik. Dazu kommen die Dachkuppel in Kontrastfarbe, LED-Heckleuchten und die Außenspiegel in Wagenfarbe. Die Quattro GmbH bietet drei weitere Ausstattungspakete. Im Zubehörprogramm können die Kunden, auch nachträglich, verschiedene Kits für Exterieur und Interieur bestellen.
An der Spitze des Programms der Infotainmentsysteme steht die MMI Navigation plus, die im Segment der kleinen Kompakten die Maßstäbe setzt. Sie integriert eine große Festplatte, eine Bedienung nach dem MMI-Prinzip, ein DVD-Laufwerk und eine leistungsfähige Sprachsteuerung. Der 6,5 Zoll-Monitor, der sich aus der Instrumententafel ausklappen lässt, zeigt dreidimensionale Grafiken in hoher Auflösung.
Ergänzend stehen Highend-Features wie ein digitaler Audiotuner und das Bose Surround Sound System mit 465 Watt Leistung und 14 Lautsprechern bereit; die vorderen Tieftöner werden von LEDs beleuchtet. Ein weiteres Novum im Segment ist das „Bluetooth Autotelefon online“, das die neuen Online-Dienste von Audi in den A1 Sportback bringt. Ein WLAN-Hotspot koppelt mobile Endgeräte an Bord ans Internet an.

Kalenderblatt: Die Wiederentdeckung des „letzten Horch“ auf einem Schrottplatz in Texas. Foto: billiger-autofahren24.de/Audi
„Welten entdecken mit Audi Tradition“: Unter dieser Überschrift steht der Kalender der historischen Abteilung des Automobilherstellers für das Jahr 2012. 13 verschiedene historische Automobile aus der mehr als hundertjährigen Unternehmensgeschichte finden sich in 13 verschiedenen Ländern abgebildet – von Osteuropa bis nach Amerika.
Einen besonderen Einblick vermitteln hierbei die Kalenderbilder aus den USA, Brasilien und Peru. Es war 2008, als Audi den verschollenen „letzten Horch“ wiederentdeckte und ins Firmenmuseum holte. Auf einem Schrottplatz bei San Angelo in Süd-Texas fand sich der Horch 830 aus dem Jahre 1953 – der einzige, der je in Ingolstadt gebaut wurde. Mehr als 40 Jahre war der Wagen in der texanischen Steppe der stechenden Sonne ausgesetzt: Dieses Bild ist im Kalender festgehalten.
2010 sichteten Audi-Historiker in Lima einen Wanderer von 1915: ein „Puppchen“ mit Bootskarosserie, der letzte Überlebende dieser Art. Der Kalender zeigt die Rarittät in einem der weniger schönen Viertel der peruanischen Hauptstadt.
Eine der zweifelsohne spektakulärsten Aufnahmen gelang in Rio de Janeiro. In Brasilien wurden unter Lizenz der Auto Union in den 50er und 60er Jahren DKW gebaut. Darunter waren auch Modelle, die in Ingolstadt nie vom Band liefen, wie der Fissore und der Belcar. Vereint finden sich diese beiden DKW auf dem April-Bild unterhalb der weltberühmten Christus-Statue samt einem Blick auf die „Cidade maravilhosa“.
Auch in diesem Jahr zeichnet für die Fotografie des Kalenders Stefan Warter verantwortlich. Der in Berlin lebende Fotograf lichtete schon den aktuellen Kalender von Audi Tradition „Zeitsprung – Die Auto Union Silberpfeile auf den Originalstrecken“ ab. Der gebürtige Franke hat sich lange Zeit der Reportage-Fotografie gewidmet und unter anderem für die Magazine „Geo“ und „Stern“ gearbeitet.
Der Kalender „Welten entdecken mit Audi Tradition“ ist zum Preis von 29,90 Euro im Shop des Audi-Museums Mobile, telefonisch unter 0841/89-41009 sowie im Internet unter www.audi.de/tradition-parts erhältlich
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