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Genf 2012: BMW M stellt Performance-Modelle vor
Die M GmbH von BMW wird auf dem Genfer Automobilsalon (8. -18.3.2012) als neues Produktangebot M-Performance-Modelle vorstellen.
Sie sollen die sportlichen M-Attribute mit hoher Alltagstauglichkeit und dem gewohnten Komfort der BMW-Serienmodelle verknüpfen. BMW M verzeichnete 2011 eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre seit Gründung des Unternehmens. Neben dem 1er M Coupé, mit dem die BMW-Tochter erstmals auch im Premium-Kompaktsegment vertreten ist, wurde auch der neue M5 erfolgreich eingeführt. Für 2012 ist unter anderem der neue BMW M6 angekündigt.
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Dinge, die verboten sind, machen bekanntlich am meisten Spaß.
Deshalb lädt das BMW-Museum schon zum vierten Mal zur ‚Nacht der weißen Handschuhe‘. Am 25. November ab 19 Uhr erhalten die Besucher ein Paar weiße Handschuhe und dürfen dann die Autos, die sonst nur mit den Augen begutachtet werden dürfen, auch mit den Händen berühren. Über 125 Ausstellungsstücke von Autos über Motorräder bis hin zu Motoren können bis Mitternacht angefasst werden. Darunter Klassiker, die selten sind und waren, wie der BMW 328 – vor 75 Jahren vorgestellt und nur 464 Mal gebaut.
Der Eintritt zur „Nacht der weißen Handschuhe“ im BMW-Museum, Am Olympiapark 2, kostet fünf Euro.
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Mit meinem BMW 328i drängelte ich mich vor.
Ich wollte nicht hinter dem Diesel-Dreier die Einführungsrunden auf dem Formel-1-Kurs Circuit de Catalunya bei Barcelona erleiden, sondern dem Pace Car mit i-Power folgen. Doch dann sah ich im Rückspiegel das Lächeln (Grinsen?) des Kollegen am Steuer des BMW 320d. Er konnte erstaunlich gut folgen. Hersteller überzeugen uns gern einmal von den dynamischen Qualitäten ihrer Neulinge mit ein paar Runden auf einem Rennkurs. In diesem Fall führte das bei mir zu einem Abbau von Benziner-Überheblichkeit; denn so groß sind die Unterschiede nicht, wenn eine gegebene Strecke quasi als Labor die Rahmenbedingungen festsetzt. Jedenfalls sind sie auf dem Papier größer als auf der Strecke.
Der 320d schafft den Standardsprint mit der erstmals angebotenen Acht-Gang-Automatik in 8,1 Sekunden, der BMW 328i in 6,1 Sekunden. Der Benziner erreicht 250 km/h als Höchstgeschwindigkeit, der Automatik-Diesel 225 km/h. Beim Spurt bringen sie beide ein „Diesel“-Drehmoment ein: der Benziner maximal 350 Newtonmeter (Nm) im turbobreiten Drehzahlband zwischen 1250 und 4800 Umdrehungen pro Minute (U/min) und der Diesel 380 Nm zwischen 1750 und 2750 U/min. Erst beim Verbrauch scheiden sich die Geister: der Normverbrauch liegt beim Diesel mit Automatik und mit dem serienmäßigen Sechs-Gang-Handschalter gleich – im Schnitt bei 4,1 Liter und beim Benziner bei 6,4 Liter, mit Automatik ein Zehntel Liter weniger.
Die 4,1 Liter erreichte auch schon der Vorgänger-Diesel. Beim Benziner hat sich deutlich mehr getan, denn BMW hat sich dem Downsizing verschreiben und dem 328i vom Sechszylinder auf einen Vierzylinder mit BMW Twinpower-Turbo reduziert. Das Ergebnis sind 180 kW / 245 PS aus zwei Litern Hubraum, die sehr ansehnlichen Fahrleistungen und eben die niedrigen Verbrauchswerte. Gepaart mit der Acht-Gang-Automatik von ZF, einem automatischen Start-Stopp-System, Bremsenergie-Rückgewinnung, geregelten Nebenaggregaten, 40 Kilogramm Mindergewicht gegenüber dem Vorgänger, dem adaptiven Fahrwerk und dem neuen „Fahrerlebnisschalter“ geht mit dem neuen Dreier ein deutlich erwachsenerer Nachfolger an den Start.
Zur Markteinführung stehen drei weitere Motoren zur Wahl, alle ebenfalls mit der BMW Twinpower-Turbotechnologie: die bekannten, optmierten Diesel im 320d und im 320d Efficient Dynamics Edition und der Sechszylinder im 335i. Im Herbst 2012 wird ein Hybrid folgen, der BMW Active Hybrid 3.
Man habe beim Komfort nachlegen wollen und die Spreizung bis hin zum dynamischsten Setup vergrößern wollen. Das schafft der neue Schalter mit den Modi „Sport plus“, „Sport“, „Comfort“ und „Eco pro“, deren Namen für sich sprechen. Schon im Sport-Modus spürt man, wie der 3er die Muskeln anspannt. Motor, Getriebe, Lenkung – alles stellt sich auf eine sportliche Gangart ein, der Verbrauch aber eben auch. Dafür kann der Eco pro-Modus beim Gleiten oder Kolonnefahren Reichweite zurückholen.
Erwachsener geworden ist der Dreier auch bei den Maßen. Mit 37 mm mehr Spur mehr vorn und 47 mm hinten steht er satter auf der Straße, optisch unterstrichen vom neuen Gesicht mit flacheren Niere und den gleich anschließenden Scheinwerfern. Die größere Länge von 93 Millimetern unterstreicht die sportliche Silhouette. Mit der größeren Länge kommt auch ein um 50 mm größerer Radstand ins Spiel, der den Passagieren 15 mm mehr Knie- und 8 mm mehr Kopffreiheit gibt.
Den 3er gibt es jetzt in den drei Ausstattungsvarianten „Sport Line“, „Luxury Line“ und „Modern Line“. Auch hier stehen die Namen für den Inhalt, wobei wir jetzt unsere ersten Runden in einem 328i Modern Line absolvierten, also einem Interieur mit einer zweifarbigen, hellen Gestaltung, wie man es vom Charakter her eher bei den großen BMW erwartet. Bei allen Varianten ist die grundsätzliche Anordnung mit den auf den Fahrer ausgerichteten Armaturen gleich. Die Sitze lassen schon auf den ersten Blick erkennen, dass sie kräftigen Seitenhalt geben werden.
Das trifft dann in der Praxis auch zu: Die Sitze, das Multifunktions-Lederlenkrad, die Pedalerie, der Wahlhebel für die Automatik, die Paddel für den Handbetrieb, die Sicht auf die Instrumente – alles passt zum Gleiten, aber erst recht zur sportlichen Gangart. 50:50 Achslastverteilung, Hinterradantrieb, das für einen Turbo sehr spontane Ansprechen des Vierzylinders, das schnell und ruckfrei schaltende Getriebe, die direkte und präzise Lenkung, deren Rückkopplung und die geringe Seitenneigung beim adaptiven Fahrwerk bringen aktiven Fahrern das Vergnügen, das sie von einem BMW beim Fahren erwarten. Die Kurvenwilligkeit verführt zu schnellen Passfahrten; das lange neutrale Fahrverhalten ebenfalls.
Dazu kommen die bei einem Premiumfahrzeug dieser Kategorie mittlerweils selbstverständlichen elektronischen Helferlein: eine aktive Geschwindigkeitsregelung, ein Spurwechsel- und Spurverlassenswarner mit Auffahrwarnung und die neuen Möglichkeiten, die BMW Connected Drive über Internet bietet, erstmals im Dreier über den „i-Drive“-Controller steuerbar. Gut gefallen hat uns das farbige Head-up-Display mit den wesentlichen Hinweisen der Navigation und Anzeige von Geschwindigkeits-Begrenzungen und Überholverboten. Die allerdings brauchten wir nicht auf dem Circuit de Catalunya.
Daten BMW 328i Automatik
Länge x Breite x Höhe (m): 4,,62 x 1,81 x 1,43
Motor: Vierzylinder-Benziner, Twinpower-Trubo, Direkteinspritzung, 1997 ccm
Leistung: 180 kW / 245 PS bei 5000 – 6000 U/min
Maximales Drehmoment: 350 Nm bei 1250 – 4800 U/min
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 6,1 s
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Verbrauch (nach EU-Norm) im Schnitt: 6,3 l
Kohlendioxidemission: 147 g/km (Euro 5)
Räder / Reifen: 7,5J x 17LM / 225/50R17 94W
Leergewicht / Zuladung: 1439 bis 1505 kg / 550 kg
Kofferraumvolumen: 480 l
Max. Anhängelast (gebremst): 1600 kg
Luftwiderstandsbeiwert: 0,29
Basispreis: 39 830 Euro
Mehr Platz und noch effizientere Motoren sowie eine dynamische Weiterentwicklung des Designs zeichnen die sechste Generation des BMW 3er aus.
Von 93 Millimeter Längenzuwachs und fünf Zentimeter mehr Radstand profitieren nicht zuletzt die Fondpassagiere. Der Knieraum hinter den Vordersitzen bietet jetzt anderthalb Zentimeter mehr Platz. Die Kopffreiheit hat um acht Millimeter zugenommen. Besonders auffällig sind die breitere Spur und die neuartig dargestellte BMW-Niere, an die die Frontscheinwerfer direkt anknüpfen. Bei spürbar gesteigerten Fahrleistungen konnten die Verbrauchs- und Emissionswerte im Vergleich zur Vorgänger-Generation teils erheblich gesenkt werden. Auto-Start-Stop-Funktion ist für alle Motor-Getriebe-Versionen serienmäßig.
Vier Motoren stehen zu Beginn zur Verfügung. Der BMW 328i mit 2,0 Litern Hubraum leistet 180 kW / 245 PS und entwickelt bereits bei 1250 Umdrehungen in der Minute ein Drehmomentmaximum von 350 Newtonmetern. Der 328i beschleunigt den BMW 3er in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Durchschnittsverbrauch nach EU-Norm liegt bei 6,4 Litern je 100 Kilometer. Der BMW 335i mit Reihen-Sechszylinder bietet 3,0 Liter Hubraum und 225 kW / 306 PS. Sein maximales Drehmoment von 400 Nm liegt schon bei 1200 U/min an. Damit übertrifft er die Fahrleistungen seines Vorgängers und unterbietet zugleich dessen Verbrauchs- und Emissionswerte.
Als Diesel werden zunächst der 320d mit 135 kW/184 PS und 380 Nm Drehmoment sowie der 320d Efficient Dynamics Edition angeboten, der bei einer Spitzenleistung von 120 kW/163 PS einen Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 4,1 Litern je 100 Kilometer aufweist. Im Herbst 2012 folgt die Hybridversion Active Hybrid 3.
Achtgang-Automatik für alle Modelle: Serienmäßig ist der neue 3er mit Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgerüstet. Eine Option ist die Achtgang-Automatik, die mit allen Motoren kombiniert werden kann und auch das Start-Stop-System unterstützt.
Der Fahrerlebnisschalter bietet vier Fahrprogramme, darunter auch einen Eco-Modus. So kann der Fahrer zwischen „sportlich“, „sportlich+“, „komfortabel“ und „sparsam“ wählen. Bremsenergie-Rückgewinnung, Schaltpunktanzeige, abkoppelbare Klima-Kompressoren in vielen Modellen und bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate senken den Kraftstoffverbrauch weiter.
Beim neuen BMW 3er kommt erstmals die neueste Generation eines Head-up-Displays mit vollständigem Farbspektrum zum Einsatz. Für ein weiteres Sicherheitsplus sorgen Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung. Das Sicherheitspaket „Active Protection“, automatische Notruffunktion und präventive Schutzmaßnahmen für die Insassen helfen, Unfälle zu vermeiden und/oder deren Folgen zu reduzieren. Weitere Ausstattungsmerkmale sind Parkassistent, Surround View, aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go Funktion und „Speed Limit“-Info inklusive Überholverbotsanzeige und die Verkehrsinformationen (RTTI) mit Echtzeit-Verkehrsdaten.
Mit neuen Bluetooth-Office-Funktionen des Infotainmentsystems Connected Drive können jetzt beispielsweise internetbasierte Services wie Wetter, Nachrichten und Kalendereinträge, Textnachrichten (SMS und Mails) im Control Display des Bediensystems iDrive angezeigt und mittels Sprachausgabe vorgelesen werden.
Im Innenraum sind jetzt zwei große Getränkehalter vor dem Gangwählhebel integriert, die wahlweise durch die im Serienumfang enthaltene Ablageschale ersetzt werden können. In den Vordertüren finden bis zu ein Liter große Getränkeflaschen Platz. Das Kofferraumvolumen ist um 20 Liter gewachsen. Auf Wunsch ist ein Durchladesystem mit klappbarer Rückenlehne im Verhältnis 40:20:40 bestellbar.
Neben der Basisversion gibt es die drei Ausstattungslinien „Sport“, „Luxury“ und „Modern“ mit entsprechender Erscheinung innen wie außen. Ein M-Sportpaket mit speziellen Exterieur- und Interieur-Umfängen ist für Sommer 2012 in Vorbereitung.
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BMW hat sich knapp 15,2 Prozent der Anteile an der SGL Carbon SE gesichert.
Damit verstärkt das Unternehmen die Ausrichtung auf das Thema Leichtbau und den Einsatz von karbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) im Automobilbau. Beide Konzerne arbeiten bereits erfolgreich im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens zusammen. „Das Thema Leichtbau spielt in der Automobilindustrie zukünftig eine immer größere Rolle. Die Beteiligung an der SGL Group ist ein konsequenter Schritt, um die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit zu untermauern“, sagte Finanzvorstand Friedrich Eichiner am Freitag in München. Zu finanziellen Details der Transaktion nimmt das Unternehmen keine Stellung. Aus heutiger Sicht strebt die BMW AG keinen Sitz im Aufsichtsrat der SGL Carbon SE an.
Die BMW Group und die SGL Group betreiben bereits ein Joint Venture. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält die SGL Group 51% und die BMW Group 49% der Anteile. Die beiden Partner haben in Moses Lake, Washington State (USA), zusammen ein neues, hochmodernes Karbonfaserwerk errichtet. Das Werk ist ein wichtiger Bestandteil der von beiden Unternehmen verfolgten Strategie zur Industrialisierung von CFK für den Einsatz in zukünftigen Fahrzeugkonzepten.
Die in Moses Lake produzierten Karbonfasern werden an den Standorten in Wackersdorf und Landshut weiterverarbeitet. Dabei liefert Wackersdorf textile Gelege aus Karbonfasern, die im BMW-Werk für das Elektroauto BMW i3 und den Hybrid-Sportwagen BMW i8 verarbeitet werden. Die Montage der beiden Fahrzeuge wird in Leipzig erfolgen. Der BMW i3 wird 2013 auf den Markt kommen, der i8 soll kurz danach folgen.







