Archive for the ‘Daimler’ Category

Mercedes-Benz ML 63 AMG. Foto: billiger-autofahren24.de/DaimlerMercedes-Benz ML 63 AMG. Foto: billiger-autofahren24.de/Daimler
Trotz kleinerem Motor bleibt die Typenbezeichnung die alte: Mercedes-Benz erweitert das Programm der neuen M-Klasse um den ML 63 der Sport-Tochter AMG.
Mit einem Durchschnittsverbrauch von 11,8 Litern auf 100 Kilometer nach NEFZ-Norm unterbietet das SUV trotz Mehrleistung das bisherige Modell um 4,7 Liter und 28 Prozent. Verantwortlich dafür sind unter anderem auch das Start-Stopp-System und die Gewichtsreduzierung um 40 Kilogramm. Der 5,5-Liter-V8-Biturbomotor entwickelt 386 kW / 525 PS sowie ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern. Das sind 11 kW / 15 PS sowie 70 Newtonmeter mehr. Mit dem auf Wunsch erhältlichen AMG Performance Package erreicht das V8-Triebwerk 410 kW / 557 PS und 760 Newtonmeter. Der Mercedes-Benz ML 63 AMG kommt im April 2012 zu einem Preis von 108 885 Euro auf den Markt. Der Unterschied bei Leistung und Drehmoment resultiert beim 7021 Euro teuren Performance-Package aus dem von 1,0 auf 1,3 bar gesteigerten maximalen Ladedruck. Beide Varianten des ML 63 AMG ermöglichen Sportwagen-Fahrleistungen: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h dauert 4,8 bzw. 4,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h (elektronisch begrenzt). Zum Performance-Paket zählen auch die Motorabdeckung aus Echtkarbon, rot lackierte Bremssättel und Lenkrad in Leder Nappa/Dinamica. Der Norm-Durchschnittsverbrauch und der CO2-Wert von 276 Gramm pro Kilometer ist bei beiden Modellversionen gleich.
Die Kraftübertragung an alle vier permanent angetriebenen Räder übernimmt die Speedshift Plus 7G-Tronic. Die Siebengangautomatik verfügt über drei Fahrprogramme und automatische Zwischengasfunktion beim Rückschaltvorgang. Im Modus „Controlled Efficiency“ (C) ist die Start-Stopp-Funktion aktiv, die den Achtzylindermotor bei Fahrzeugstillstand abschaltet. „C“ bedeutet zudem eine weich ausgelegte Fahrpedal- und Getriebekennlinie mit frühen Gangwechseln; der Anfahrvorgang erfolgt hier generell im zweiten Gang. Ein grünes „Eco“-Symbol signalisiert dem Fahrer, dass die Start-Stopp-Funktion aktiv ist.
In den Fahrprogrammen Sport (S) und Manuell (M) ist die Start-Stopp-Funktion deaktiviert und die Motor-Getriebe-Kombination präsentiert sich deutlich agiler. Die kurzzeitige und exakt definierte Rücknahme von Zündung und Einspritzung sorgt beim Hochschalten unter Volllast für kürzere Schaltzeiten.
Das AMG-Sportfahrwerk mit Airmatic-Paket, Luftfederung, eigenständigen Federbeinen, automatischer Niveauregulierung und adaptiver Dämpfersteuerung (ADS) wird erstmals mit der aktiven Wankstabilisierung Active Curse System kombiniert.
Dabei kommen aktive Querstabilisatoren an Vorder- und Hinterachse zum Einsatz, die den Wankwinkel der Karosserie bei Kurvenfahrt kompensieren und die Agilität steigern. Gleichzeitig erhöht das System die Fahrstabilität und damit die Sicherheit speziell bei höheren Geschwindigkeiten. Wankstabilisierung, Dämpfung und Federung passen sich blitzschnell der momentanen Fahrsituation an.
Der Fahrer kann per Knopfdruck zwischen den drei Fahrwerkmodi „Comfort“, „Sport“ und „Manuell“ wählen. Das voll tragende Luftfederungssystem arbeitet geschwindigkeitsabhängig und senkt die Karosserie bei höheren Geschwindigkeiten zur Minimierung des Luftwiderstandes bei gleichzeitiger Erhöhung der Fahrstabilität ab.
Serienmäßig rollt der ML 63 AMG auf AMG Leichtmetallrädern im Format 9 x 20 im 5-Speichen-Design, titangrau lackiert und glanzgedreht, auf denen Reifen der Dimension 265/45 R 20 montiert sind. Auf Wunsch sind auch Pneus in 295/35 R 21 auf AMG Leichtmetallrädern in 10 x 21 lieferbar. Für die Leichtmetallräder sind die eigenständigen Vorderkotflügel jeweils zehn Millimeter breiter ausgeführt. Weitere äußere Kennzeichen sind unter anderem die AMG-spezifische Front- und Heckgestaltung.
Das Interieur prägen elektrisch verstellbare Sportsitzen, ein Vier-Speichen-Lenkrad mit perforiertem Leder im Griffbereich, Aluminium-Schaltpaddles und unten abgeflachtem Lenkradkranz eine optimale Fahrzeugkontrolle sowie. Aluminium-Zierelemente und das Klavierlack-Rollo in der Mittelkonsole. Zur serienmäßigen Lederpolsterung gehören Doppelziernähte in Kontrastfarbe sowie AMG-Plaketten in den vorderen Sitzlehnen und den äußeren Fondsitzlehnen. Instrumententafel, Armauflagen und die Türinnenverkleidungen im AMG-spezifischen Design sind in Ledernachbildung Artico mit Doppelziernähten ausgeführt.
Exklusiv dem ML 63 AMG reserviert ist das eigenständig gestaltete Kombi-Instrument mit farbigem TFT-Monitor, AMG-Begrüßungs-Logo und AMG-Hauptmenü.
Zur weiteren Serienausstattung gehören unter anderem Sport-Pedalanlage aus gebürstetem Edelstahl mit Gumminoppen, das Radio Audio 20 CD mit Bluetooth- und USB-Schnittstelle, Sitzheizung vorne, Reifendruckkontrolle und elektrisches Schiebedach in Glasausführung. Dazu ist diverses Sonderzubehör bestellbar.
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Daimler und der chinesische Autohersteller BYD stellen auf der Automobilmesse Auto China 2012 im April die Designstudie eines neuen Elektrofahrzeugs für den chinesischen Markt vor.
Das neue Modell soll ab 2013 verkauft werden. Das Fahrzeug wurde vom 2010 gegründeten Joint Venture Shenzhen BYD Daimler New Technology (BDNT) entwickelt. BDNT wird sich erstmalig mit einem selbstständigen Messeauftritt präsentieren. Das Joint Venture nutzt dabei die Expertise von BYD bei Batterietechnologie und elektrischen Antrieben sowie Daimlers Know-how bei der Architektur und Sicherheit von Elektrofahrzeugen sowie bei der Produktqualität. Vergaben an Lieferanten im Zusammenhang mit dem neuen Fahrzeug sind weitgehend abgeschlossen.
Daimler will 7,5 Prozent seiner Anteile am Airbus-Mutterkonzern EADS (European Aeronautic Defence and Space Company) an die KfW-Bankengruppe veräußern.
Danach blieben dem Automobilkonzern mit 7,5 Prozent noch die Hälfte der Aktien und 15 Prozent der Stimmrechte. Der Verkauf der Aktien ist für 2012 vorgesehen. Daimler und der Bund haben außerdem vereinbart, zeitnah abschließende Gespräche über die langfristige Gestaltung des 2007 ins Leben gerufenen und 2010 bestätigten Investorenkonsortiums („Dedalus“) zu führen. Das Konsortium hält heute bereits 7,5 Prozent an der EADS. Es soll im Grundsatz bestehen bleiben soll.
Daimler bündelt bereits seit der Gründung der EADS seine Stimmrechte zusammen mit der spanischen SEPI und der französischen Sogeade (Holding-Gesellschaft in Besitz von Lagardère mit 33,3 Prozent und demfFranzösischen Staat mit 66,7 Prozent) in der EADS B.V. („Shareholder Pakt“) zur gemeinsamen Stimmrechtsausübung. Der Shareholder Pakt hält insgesamt 50,4 Prozent der Anteile der EADS.
Die Stimmrechte des Banken- und Investorenkonsortiums bleiben bis auf weiteres bei Daimler. Die Stimmrechte von Daimler und KfW sollen in einer Zwischenholding gepoolt werden.
Daimler und der europäische Mercedes-Benz-Händlerverband FEAC haben sich auf eine Lösung bei der Umsetzung der neuen europaweit gültigen Automobil-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO).
Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (Absichtserklärung) ist es gelungen, EU-weit einheitliche neue Regelungen zur zukünftigen Harmonisierung der Händler- und Werkstattverträge festzulegen. Beschlossen wurde, keine neuen Verträge auszugeben, sondern die bestehenden in den Teilen zu ändern, die von der neuen Verordnung betroffen sind. Über genauere Inhalte äußerte sich Daimler grundsätzlich nicht. Der Händlerverband sprach jedoch von einer höheren vertraglichen Sicherheit und Planbarkeit.
Mit der Automobil-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) hat die EU-Kommission eine juristische Grundlage zur Regelung des Wettbewerbs zwischen den Automobilherstellern und den Händler- und Werkstattbetrieben geschaffen.
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Auf der diesjährigen Konferenz der American Trucking Associations (15.-18.10.2011), des größten US-Fachverbandes für die Nutzfahrzeug-Branche, die in Dallas im US-Bundesstaat Texas stattfindet, teilte Daimler Trucks North America im Rahmen einer Pressekonferenz die Einführung der neuen Marke „Detroit“ mit.
„Detroit“ baut auf der bekannten Marke Detroit Diesel auf und wird zukünftig alle Lkw-Antriebsstrangkomponenten unter einem Dach vereinen. Dazu gehören vor allem die hochmodernen Diesel-Motoren vom Typ DD13, DD15 und DD16, die die aktuellen EPA-2010 Abgasgrenzwerte in den USA erfüllen. In der Leistungsklasse von 350 bis 600 PS decken diese Motoren nicht nur ein breites Spektrum ab, sondern gehören dank der Daimler Blue-Tec-Technologie weltweit zu den sparsamsten, langlebigsten und schadstoffärmsten Nutzfahrzeug-Aggregaten.
Die Antriebsstrangkomponenten der Marke Detroit sollen künftig im gesamten Produktportfolio von DTNA angeboten werden. Dazu gehören unter anderem die Lkw der Marken Freightliner und Western Star sowie Freightliner Custom Chassis und die Busse des in den USA führenden Schulbusherstellers Thomas Built Buses. Auch andere Nutzfahrzeug-Hersteller wie Pierce und Van Hool wollen in der Antriebstechnik auf Detroit-Produkte vertrauen. Im Laufe des nächsten Jahres wird Daimler eine ganze Reihe von neuen Produkten aus der Detroit-Produktfamilie vorstellen.


