Ratgeber


Ratgeber: Überwintern von Campingfahrzeugen

Wer im Winter seinen Caravan oder das Wohnmobil nicht nutzt, der sollte einige Dinge beachten.  Foto: billiger-autofahren24.de / Dethleffs

Wer im Winter seinen Caravan oder das Wohnmobil nicht nutzt, der sollte einige Dinge beachten. Foto: billiger-autofahren24.de / Dethleffs

Es gibt zwar viele Camper, die den Winter nicht scheuen und ihr Reisegefährt auch in der kalten Jahreszeit nutzen. Es gibt aber auch Besitzer, die es im Winter sogar vorübergehend abmelden. Damit das mobile Heim den Winter unbeschadet übersteht und der Start in die nächste Urlaubssaison ohne Probleme erfolgen kann sollten einige Dinge beachtet werden. Der ADAC hat einige Tipps für die richtige Vorbereitung zusammengefasst. Am besten ist es, wenn der Caravan und das Wohnmobil in einem trockenen Raum abgestellt werden. Wenn dies nicht möglich ist auch das Überwintern im Freien möglich. Auf dem ebenen, von unten trockenen Stellplatz sollte das Reisegefährt so mit Abdeckplanen abgedeckt werden, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden.

Caravan so hoch aufbocken, dass die Räder völlig entlastet sind und sich frei drehen können. Sollte das nicht möglich sein, sollte durch Herunterkurbeln der Stützen die Reifen entlastet und der Luftdruck um 0,5 bar über den Normaldruck erhöht werden.

Das Vorzelt nur im getrockneten und sauberen Zustand lagern. Polster trocken lagern, alle Schränke und Staufächer leeren sowie Türen und Klappen öffnen, damit die Luft zirkulieren kann. Anhängerkupplung abdecken, Gasflasche schließen, vom Versorgungsnetz trennen und Schutzkappe aufsetzen.

Zudem sollten Lackschäden ausgebessert sowie der Unterboden auf Schäden untersucht werden. Die rostgefährdeten Stellen müssen behandelt werden. Gummi- und Türdichtungen mit Siliconspray behandeln. Gelenke vom Bremsgestänge sowie Scharniere der Kurbelstützen fetten.

Das Wassersystem muss gereinigt werden. Zum Ablösen von besonders hartnäckigen Algen- und Bakterienbelägen gibt es besondere Reinigungsmittel im Fachhandel. Danach Wasserbehälter, Wasserleitungen sowie Pumpen, Filter und Warmwasserboiler entleeren, auch Frischwassertank und Fäkalientank der Campingtoilette.

Wohnmobilisten müssen ein paar Dinge zusätzlich beachten. So müssen zum Beispiel der Kühlerfrostschutz (bis -30°) überprüft und die Batterien abgeklemmt werden. Außerdem muss der Treibstofftank voll bleiben, wenn man Korrosionsschäden vermeiden will. Auch ein Wohnmobil sollte so hochgebockt werden, dass die Räder völlig entlastet sind und sich frei drehen können. Ansonsten muss das Fahrzeug mit eingelegtem Gang gegen Wegrollen gesichert sein. Die Handbremse bleibt gelöst, damit sie nicht einfriert.

Der ADAC rät, notwendige Reparaturen am Wohnwagen oder Wohnmobil sofort durchführen zu lassen. Im Herbst sind die Werkstätten in der Regel nicht so ausgelastet wie im Frühjahr. (ampnet/nic)

Ratgeber: Besser sehen und gesehen werden im Herbst

Am Tag mit Licht fahren - nicht nur bei Nebel.  Foto: Auto-Medienportal.Net/GTÜ

Am Tag mit Licht fahren - nicht nur bei Nebel. Foto: Auto-Medienportal.Net/GTÜ

Im Herbst kommt es häufiger vor, dass morgens dicke Nebelschwaden durch die Talmulden wabern und das Laub die Straße zu einem rutschigen Teppich werden lässt. Dann ist im Straßenverkehr mehr Vor- und Rücksicht gefragt. Die Experten der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) haben jetzt die wichtigsten Tipps für Autofahrer und Fußgänger zusammengefasst. „Wer in der Dämmerung, im Nebel oder Nieselregen nicht mit der entsprechenden Beleuchtung am Fahrzeug oder als Fußgänger nicht in heller Kleidung unterwegs ist, gefährdet sich und andere“, konstatieren die GTÜ-Experten. Besondere Gefahren drohen Kindern in den nebeligen Frühstunden auf dem Schulweg. Hier sollten die Eltern auf helle Kleidung mit vielen Reflektorflächen achten. Gefährlich sind die Dämmerstunden auch für Senioren, die sich oft viel zu dunkel kleiden.

Grundsätzlich müssen Autofahrer im Herbst langsam und vorausschauend fahren. Auch wenn Sie es für nicht erforderlich halten, sollte das Abblendlicht frühzeitig eingeschaltet werden. Bei schlechter Sicht sollte auch tagsüber das Licht eingeschaltet sein. „Licht an immer dann, wenn es die Sichtverhältnisse erfordern“, rät die GTÜ. Wer dies nicht befolgt, trägt im Falle eines Unfalls eine Mitschuld und die Kfz-Haftpflichtversicherung des Gegners übernimmt bei einem Unfall wegen mangelnder Beleuchtung nur einen Teil der Kosten.

Beschlagene oder vom Frühreif vereiste Fensterscheiben sollten vor Fahrtantritt vollständig freigekratzt werden. Kleine „Gucklöcher“ sind ein Sicherheitsrisiko und sorgen für einen großen „toten Winkel“; besonders in Kurven. Um wirklich gut gesehen zu werden und zu sehen, müssen die Scheinwerfergläser sauber sein. Sie sind daher regelmäßig und gründlich zu einigen.

Bei Nebel sollte auf keinen Fall mit Fernlicht gefahren werden. Die feinen Wassertröpfchen reflektieren das Licht der aufgeblendeten Scheinwerfer stärker, die Sicht wird dadurch noch schlechter. Die Nebelleuchten dürfen nach der StVO nur dann eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt. Das entspricht dem Abstand zwischen zwei Seitenpfosten auf der Autobahn. Wenn die Nebelleuchten eingeschaltet sind, darf dann auch nur höchstens 50 km/h gefahren werden.

Obwohl es derzeit noch selten Glatteis gibt, werden manche Straßen in diesen Wochen zu unberechenbaren Rutschbahnen. Gefährlich sind in den frühen Morgenstunden Brücken und schattige Fahrbahnabschnitte. Hier besteht durch den Nachtfrost Rutschgefahr. Daher sollte man auf diesen Strecken besonders vorsichtig unterwegs sein und schnelle Lenkmanöver oder ruckartiges Bremsen vermeiden. (ampnet/nic)

Hände weg vom Telefon beim Autofahren

Gefährlich und Teuer - das Telefonieren beim Autofahren. Foto: Allianz/dpp

Gefährlich und Teuer - das Telefonieren beim Autofahren. Foto: Allianz/dpp

40 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg  – das ist die Strafe für diejenigen, die während der Autofahrt mit dem Telefon in der Hand hinterm Steuer erwischt werden. Die Nutzung einer Freisprechanlage dagegen ist erlaubt. Trotzdem raten die Sicherheitsexperten des Allianz Zentrum für Technik dazu, auf Telefongespräche während der Fahrt komplett zu verzichten. Denn eine große Anzahl von Studien weltweit zum Freisprechtelefonieren belegt, dass auch hier die Probleme der Ablenkung („Aufmerksamkeitsblindheit“) nicht wegfallen: Visuelle und akustische Effekte überlagern sich und durch den Dialog ist man u.a. emotional zu sehr abgelenkt. Die Folgen sind z.B. unangepasste Geschwindigkeit, Auffahrunfälle oder Rotlichtmissachtung. Zusammenfassend wurden beispielsweise folgende Beeinträchtigungen und Fahrfehler bei den Untersuchungen nachgewiesen: Die Reaktionszeit ist um ca. 0,5 Sekunden verlangsamt. Das nutzbare Sehfeld ist um bis zu 14 Prozent vermindert. Der Blick konzentriert sich auf die Fahrbahnmitte/Vordermann, Ereignisse in der Peripherie werden vernachlässigt, Rück- und Seitenspiegel seltener benutzt. Die Geschwindigkeit wird vor Kurven und Ampelanlagen nicht angepasst. Autofahrer laufen Gefahr, Verkehrszeichen und Rotlicht eher zu übersehen.

Also: Hände ans Lenkrad und volle Konzentration auf den Verkehr. Fürs Telefonieren während der Fahrt gibt es Freisprech-Einrichtungen. Die funktionieren mit Bluetooth per Funk völlig ohne Stecker und Kabel. Einfacher geht’s wirklich nicht. Die Allianz-Experten raten daher: Zum Telefonieren immer rechts ran fahren. Motor ausschalten. Nur so können Sie sich voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren und sich ihrem Gesprächspartner widmen. So viel Höflichkeit sollte schon sein. Und mal ehrlich: Was kann so wichtig sein, dass Sie dafür das eigene und das Leben anderer aufs Spiel setzen? Also: Hände weg vom Telefon während der Fahrt!  (dpp)

Handtasche, Kamera oder sonstige Wertgegenstände nie offen im Fahrzeug liegen lassen oder transportieren. Foto: Allianz/dpp

Handtasche, Kamera oder sonstige Wertgegenstände nie offen im Fahrzeug liegen lassen oder transportieren. Foto: Allianz/dpp

Dem Ganoven keine Chance

Offene Fenster sorgen für Erfrischung, sind aber auch eine Einladung für Langfinger. Beim Haus genauso wie beim Auto. Einbruch und Diebstahl sind immer ärgerlich, kosten viel Zeit und Papierkrieg. Damit Sie die heißen Tage und den wohlverdienten Urlaub problemlos genießen können, raten die Sicherheitsexperten vom Allianz Zentrum für Technik zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

Handtaschen und Gepäck niemals sichtbar im Innenraum transportieren. Auch nicht während der Fahrt. Größere Dinge sind im Kofferraum am besten aufgehoben. Für Portemonnaie und Handtasche sind das Handschuhfach bzw. der Fußraum des Beifahrersitzes der beste Ort. Cabrio-Fahrer sind natürlich besonders „beliebt“. Denn dreiste Diebe schrecken nicht davor zurück, sich während der Fahrt oder der Rotlichtphase an einer Ampel die Handtasche vom Beifahrersitz des offenen Gefährts zu schnappen. Meist sind die Täter mit einem motorisierten Zweirad unterwegs und können so problemlos entkommen.

Achten Sie auf Ihre Autoschlüssel! Nicht nur am Strand und im Hotel, sondern auch, wenn Sie in einen kleinen Unfall verwickelt werden. Niemals ohne den Schlüssel aussteigen! Denn sonst kann es passieren, dass der Komplize Ihres Unfall-Gegners hinters Lenkrad springt und sich mit Ihrem Auto inklusive Gepäck, Kameras, Urlaubskasse und allen Papieren davon macht.

Für den Fall des Falles lohnt es sich, im Hotel-Safe oder bei einem Daheimgebliebenen Foto-Kopien von allen Ausweisen, Fahrzeugpapieren, Versicherungsnummern, Schutzbriefen, Automobilclub- und Kreditkarten zu deponieren. Dann hat man wenigsten noch die entscheidenden Daten, wenn Konten zu sperren und die Polizei, die Versicherung und die Bank informiert  werden  müssen. Damit Ihre Versicherung den Schaden regulieren kann, ist in jedem Fall eine Anzeige bei der Polizei unverzichtbar. (dpp)

Ratgeber: Hunde im Auto nur mit Schutzgitter transportieren!

Hunde im Auto mit Schutzgitter transportieren

So sollte der Hunde lieber nicht im Auto mitfahren. Besser mit speziellen Gittern auf Nummer sicher gehen. Foto: Auto-Medienportal.Net/ATU

Bei der Fahrt im Auto ist oft auch der Hund mit dabei. Dabei sollten aber auch Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden, damit der vierbeinige Reisbegleiter nicht zur Gefahr für die anderen Fahrzeuginsassen und sich selbst wird. 76 Prozent der Hundehalter, das geht aus einer Umfrage des Internetportals Stadthunde.com hervor, bevorzugen beim Reisen das eigene Auto. Weit abgeschlagen: Bahn (14%), Fähre (8%) und Flugzeug (4%). „Die Mehrheit der Hundebesitzer will im Urlaub nicht auf die Kombination Hund und Auto verzichten.

Die Vierbeiner werden allerdings oft ohne besondere Sicherung oder Abtrennung transportiert, erklärt Michael Näger, Fachmann im Bereich Auto-Innenausstattung bei A.T.U.

Bei Kurzstrecken in Stufenheck-Autos bieten sich zum Beispiel Hundeschutzdecken an, die wannenartig Rücksitzbank und Rückseite der Vorderseite abdecken und diese vor Kratzspuren und Nässe schützen. Gleichzeitig verringern sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund bei Bremsmanövern nach vorne fliegt.

Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, für den gehört ein Hunde- und Gepäckschutzgitter zur Grundausstattung. Derartige Gitter sind ohne bohren zu müssen montierbar, für Schrägheck wie Kombi geeignet und in den Filialen von A.T.U sowie online bereits ab rund 25 Euro erhältlich. Für höhere Ansprüche gibt es auch Designgitter sowie spezielle passgenaue Gitter für alle gängigen Fahrzeugtypen. (ampnet/nic)

Ratgeber: Richtiges Verhalten bei Panne oder kleinem Unfall

Ob Panne oder Unfall: Warnblinker, Warndreieck und Warnweste sollten selbstverständlich sein.  Foto:  Auto-Medienportal.Net/ADAC

Ob Panne oder Unfall: Warnblinker, Warndreieck und Warnweste sollten selbstverständlich sein. Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

Ob Panne oder Unfall: Warnblinker, Warndreieck und Warnweste sollten selbstverständlich sein.

Kleinere Unfälle oder eine Panne, die zum Anhalten zwingen, kommen überraschend und treffen den Autofahrer und eventuelle Mitfahrer unvorbereitet. Richtiges Verhalten fällt da in der Aufregung manchmal schwer. Dennoch sollten einige Dinge beachtet werden, damit andere Verkehrsteilnehmer gewarnt und weitere Gefahr für sich selbst vermieden wird.

Oberstes Gebot bei einem kleineren Unfall oder einer Panne ist es, sofort die Warnblinkanlage einzuschalten. Danach sollte man so weit wie möglich rechts heranfahren und – falls vorhanden – auf dem Standstreifen anhalten. Anschließend ist das Auto möglichst rasch zu verlassen, rät der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Dabei gehört erhöhte Aufmerksamkeit dem rückwärtigen Verkehr. Auf Landstraßen ist zusätzlich auf die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer zu achten.

Alle Fahrzeuginsassen sollten sich schnellstmöglich in Sicherheit bringen: Auf der Autobahn sofort über die Leitplanke steigen und erst einige Meter dahinter stehen bleiben. Auf keinen Fall sollte Gepäck aus dem Kofferraum geholt werden. Das ist viel zu gefährlich, warnt der ZDK. Ratsam ist ebenfalls, eine Warnweste anzulegen, auch wenn das in Deutschland bislang nur bei gewerblich genutzten Fahrzeugen und nicht für Privat-Pkw Pflicht ist.

Bleibt das Auto im stockenden Verkehr oder Stau liegen, lässt sich die rettende Standspur mit Hilfe der Betätigung des Anlassers erreichen. Der Tipp von Experten: Legen Sie den kleinsten Gang ein und schalten Sie die Zündung an, so als ob man den Motor startet. Bewegt sich das Auto trotzdem nicht mehr, sollten nun alle Insassen das Auto und die Straße verlassen. Wenn der Wagen nicht von der Straße gebracht werden kann, kann auch der Kofferraumdeckel hochgeklappt werden, um die nächsten Fahrzeuge besser zu warnen.

Bei einer Panne oder einem kleineren Unfall ist zunächst das Warndreieck aufzuklappen und dann mit der reflektierenden Seite vor sich hertragend in einem Abstand von mindestens 50 Metern (innerorts), 100 Metern (außerorts) bzw. mindestens 150 Metern (Autobahn) hinter dem liegen gebliebenen Auto aufstellen. Das Aufklappen des Warndreiecks sollte hin und wieder geübt werden, damit es im Ernstfall schneller geht. Beim Kauf sollte zudem auf ausreichende Standfestigkeit geachtet werden. Immer öfter tauchen im Handel Warndreiecke auf, die zu leicht sind und der Druck- oder Sogwelle eines vorbeifahrenden Lkw nicht standhalten und umkippen, warnt der Dachverband des Kfz-Gewerbes.

Steht das Warndreieck, kann per Handy Hilfe gerufen werden, wenn die Panne nicht selbst behoben wird. Den Schaden sollte man aber nur selbst beheben, wenn man sich und andere dabei nicht gefährdet. Wer kein Mobiltelefon Handy hat, der nimmt die Notrufsäule. Wichtig auf Autobahnen ist dabei, die Fahrtrichtung anzugeben. Die Autobahnkilometer stehen auf einem Aufkleber in der Notrufsäule.

Wer auf einem Parkplatz oder auf der Straße mit dem Auto ein anderes Fahrzeug beschädigt, muss auf den geschädigten Besitzer warten. Dies gilt, auch wenn der Schaden noch so gering ist, denn Wegfahren ist Fahrerflucht und eine Straftat. Als angemessene Wartezeit gelten 15 bis 30 Minuten. Ansonsten drohen Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Gefängnis. Wenn möglich, sollte man den Geschädigten suchen. So kann man zum Beispiel im Supermarkt das Kennzeichen ausrufen lassen. Ist die Suche erfolglos und die angemessene Wartezeit verstrichen, ist ein Zettel mit Namen und Anschrift am beschädigten Auto zu hinterlassen. Doch der Zettel allein reicht nicht, denn er könnte wegfliegen. Deshalb sollte auf jeden Fall der Unfall der Polizei gemeldet werden. (ampnet/jri)

Ein Feuerlöscher sollte im Auto sein

Ein Feuerlöscher gehört in jedes Auto / billiger-autofahren24.de

Ein Feuerlöscher gehört in jedes Auto / billiger-autofahren24.de

Das Szenario eines Fahrzeugbrandes gehört für viele Autofahrer zum Schlimmsten, was sie sich vorstellen können. Tatsächlich ist die Gefahr nicht zu unterschätzen. geht es in immer mehr Fahrzeugen brandgefährlich zu. Das belegen die steigenden Zahlen von Rückrufaktionen wegen technischer Defekte, die einen Brand auslösen können. Einen Feuerlöscher haben aber nur die wenigsten Pkw-Besitzer mit an Bord.

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) rät, zur Sicherheit immer einen Feuerlöscher mitzuführen. Jährlich stehen nach Angaben der Prüf- und Sachverständigenorganisation auf Deutschlands Straßen mehr als 60 000 Autos in Flammen. Teure Totalschäden wären in vielen Fällen vermeidbar, wenn die Fahrzeuge einen Feuerlöscher an Bord hätten.

Wie Verbandskasten, Warnweste und Warndreieck, muss auch der Feuerlöscher im Auto so platziert werden, dass er im Notfall schnell zur Hand ist. Nur ein geprüfter und zugelassener Feuerlöscher garantiert, dass er im Fall der Fälle auch richtig funktioniert. Daher sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät die DIN EN 3 erfüllt. Die GTÜ weist außerdem darauf hin, dass ein Feuerlöscher alle zwei Jahre von einem Fachmann auf seine Funktion überprüft werden sollte. Hilfreich kann es außerdem sein, das eigene Fahrzeug mit einem Feuerlöschersymbol zu kennzeichnen, wenn man selbst einen Unfall hat und nicht ansprechbar ist.

Beginnt ein Fahrzeug zu brennen, so gilt es vor allem, einen kühlen Kopf zu bewahren. Nur im Film kommt es nach GTÜ-Angaben zu spektakulären Explosionen. Tests belegen, dass ein Feuer im Motorraum erst nach mehreren Minuten in den Innenbereich eines Autos vordringt. Der Rat der Experten: Schalten Sie den Warnblinker ein, fahren Sie auf den Seitenstreifen, stellen Sie den Motor ab und lassen sie alle Insassen aussteigen. Alarmieren Sie bei einem Brand über Handy oder Notrufsäule sofort die Feuerwehr.

Erst danach ist der Feuerlöscher an der Reihe. Die Motorhaube sollte nur so weit wie nötig geöffnet und der Brand gezielt bekämpft werden, denn ein Autolöscher hat nur eine begrenzte Kapazität. Schon nach rund zwölf Sekunden ist ein 2-kg-Löscher leer. Deshalb empfehlen sich kurze, gezielte Pulverstöße. Ratsam ist es, immer den Wind im Rücken zu haben, um sich nicht selbst zu gefährden.

Ursache für einen Fahrzeugbrand sind häufig technische Defekte, die auf mangelnde Fahrzeugwartung zurückzuführen sind. Durch unfachmännisch eingebaute elektrische Zusatzkomponenten, durchgescheuerte Kabel oder undichte Ölleitungen kann es zu Fahrzeugbränden kommen. Auch ein überhitzter Katalysator kann zum Fahrzeugbrand führen, wenn das Auto beispielsweise auf einer hohen, trockenen Wiese abgestellt wird.

Feuerlöscher für Fahrzeuge gibt es im Autofachmarkt oder in den Kfz-Abteilungen der Baumärkte. Besonders geeignet und sehr handlich sind 2-kg-ABC-Pulverlöscher, zu denen auch die Gesellschaft für Technische Überwachung rät. Ihre Löschzeit reicht meist für eine effektive Brandbekämpfung aus. Häufig preiswerter, aber größer sind 6-kg-Dauerdrucklöscher. Eine teurere Alternative ist ein Patronen-Aufladelöscher.

Übrigens: Wer einen Feuerlöscher einsetzt, bei dem kommt in der Regel die Versicherung für die Kosten eines neuen Gerätes oder das Auffüllen auf. (ampnet/jri)

Suchanfragen:

  • content
  • yhs-fullyhosted_003
  • telefonieren beim autofahren
  • telefonieren im auto
  • Autofahren
  • handy autofahren
  • telefonieren autofahren
  • defekte KFz-Beleuchtung
  • autofahren und telefonieren
  • autofahren telefonieren
  • hunde auto voll
  • kfz kamera test
  • kennzeichnung am auto beleuchtung
  • fiat punto motorhaube geht nicht auf
  • beleuchtung am Fahrzeug
  • mobilesheim
  • alle handy die bei fiat punto my life mit bluetoue gehen
  • dethleffs Camper Teppichboden hell
  • mobile heim
  • autofahrer mit handy
  • autofahrt landstrasse
  • vorbereitung feuerlöscher abarth
  • handy beim autofahren
  • Gepäckschutzgitter Freelander 2
  • kfz kamera
  • www biliger klamoten de
  • LKW Feuerlöscher
  • Senioren beim Autofahren
  • atu mini wohnwagen
  • lansia hund
  • wohnwagen einrichtungen
  • wohnwagen aufbocken
  • auto einbruch gitter
  • Auto Licht Bilder
  • hunde auto
  • hund fährt lieber mit frau als mit mann im auto
  • autoeinbruch verhalten
  • Warnweste
  • richtiges verhalten bei autoeinbruch
  • pkw einbruch diebstahl Wertgegenstände Mitverschulden

Facebook People

ARCHIV